Osterfreizeit 2001 in der Jugendherberge "Hebelhof" Feldberg/Schwarzwald

Mit einer kleinen Gruppe von 10 Figuren haben wir uns am Samstag, den 7.4. zu unserer "Männer-Osterfreizeit" (ganz ohne weibliche Nervensägen) in die Jugendherberge nach Feldberg im Schwarzwald aufgemacht. Abseits der Autobahn haben wir schon mal einen ersten Eindruck von unserem "Zielgebiet" bekommen - Berge, Täler, Schluchten, sehr gute Aussichtspunkte und bei Triberg die größte Kuckucksuhr der Welt.

Als der Feldberg so gegen 17.00 Uhr endlich in Sicht kam, war die Freude groß - es lag tatsächlich noch Schnee. Also haben wir uns am Sonntag gleich aufgemacht, um rodeln zu gehen. Im Rucksack hatten wir unsere Designerschlitten, die blauen Müllsäcken täuschend ähnlich sahen und wir konnten die Schönheit des Berges hautnah spüren.

Nach dem Abendbrot konnten wir täglich die herbergseigene Turnhalle nutzen, wo wir neben Fußball, Völkerball oder anderen Ballspielen uns auch noch mit widerspenstigen Springseilen herumschlagen mussten.

Die Teilnehmer
Die Teilnehmer
Im Schnee
Im Schnee
Am Rheinfall von Schaffhausen
Am Rheinfall von Schaffhausen

 

Am Montag haben wir eine Glasbläserei in Todtnau besichtigt, wo vor unseren Augen ein Glaskrug hergestellt wurde. Anschließend haben wir im Höllental die Ravennaschlucht durchwandert und im Andenkenladen hunderte von Kuckucksuhren bestaunen können.

Am Dienstag gab es ein besonderes Erlebnis - der Rheinfall von Schaffhausen in der Schweiz. Die Aussichtspunkte auf der Südseite des Rheins befinden sich nur wenige Meter neben den tösenden Wassermassen. Von der Nordseite aus haben wir uns mit einem Boot zum mittleren Aussichtspunkt gewagt, das uns dort abgesetzt und glücklicherweise nach 20 Minuten auch wieder abgeholt hat. Auf dem Rückweg haben wir noch einen kurzen Stop am Staudamm vom Schluchsee eingelegt, bevor wir wieder in unserer Herberge ankamen.

Am Mittwochvormittag konnten wir die Schwimmhalle neben der Jugendherberge allein nutzen und am Nachmittag haben wir uns die Zeit mit basteln und interessanten Tischspielen mit Kronkorken vertrieben.

Abends gab es noch eine Gute-Nacht-Musik auf Wolfgangs Gitarre und schon wieder war ein Tag vorbei.

Am Donnerstag kam dann der langersehnte Tag der "glühenden Wanderschuhe".
Zuerst ging es über einen recht abenteuerlichen Weg steil bergab zum malerischen Feldsee, wo wir unser Lunchpaket mit einigen Enten teilten. Dann ging es vorbei an büffelähnlichen Vierbeinern in einem großen Bogen in Richtung Feldberggipfel. Nach ca. einer Stunde quer durch den Wald erreichten wir die Schneegrenze und nach einer weiteren kamen wir doch tatsächlich auf dem Gipfel an - wer hätte das gedacht. Nun kamen unsere mitgeschleppten hartgekochten, bunten Eier zum Einsatz. Erst mal musste eine Rennstrecke gebaut werden, wo dann unsere "Speedeier" hinuntertrudeln konnten.

Nachdem der Sieger ermittelt war, futterten wir unsere Renneier auf, packten unsere Designerschlitten aus und rodelten den Feldberg hinunter. Mit nassen Hintern und kalten Füßen erreichten wir kurz danach die Jugendherberge, wo erst einmal eine heiße Dusche auf uns wartete. Die Kraft reichte trotzdem noch für den abendlichen Gang in die Turnhalle und 21.45 Uhr gab es wieder eine Gute-Nacht-Musik.

Am Freitag fuhren wir in den Wildpark nach Löffingen, wo als besondere Attraktion der Falkner einige seiner Greifvögel fliegen ließ, die ihm im Sturzflug das Futter vom Kopf herunter holten.

Bastel- und Spieletag
Bastel- und Spieletag
Wandertag
Wandertag
Im Wildpark
Im Wildpark

 

Abends wurden dann noch die restlichen Sachen im Koffer verstaut, bevor nach einem kurzen Spieleabend die letzte Nacht hereinbrach. Der Heimweg führte uns am Samstag noch mal vorbei am Titisee, der Sprungschanze Hinterzarten und dem Höllental, bevor wir bei Freiburg den schnellen Weg über die Autobahn nahmen.

Auf dem Vereinsgelände wurden wir wieder mit Kaffee und Kuchen erwartet, den wir uns nach dem Wiedersehensküsschen, dem Koffer umladen und dem Bus reinigen auch schmecken ließen. Zur Herbstfreizeit sind dann auch wieder die weiblichen Wesen willkommen, vor allem Conny, die den Wanderkuchen auch unterwegs verteilt und nicht als Ausgleichsgewicht den ganzen Tag im Rucksack mit rumschleppt (Wolfg...).

Kais Soori

 

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