1880

Bereits in den Jahren um 1880 bestand in Höchst eine lose Verbindung junger Männer, die das Schwimmen pflegten.

1893

1893 wurde der 1. Höchster Schwimmclub gegründet. Er war einer der ältesten in dem heutigen Hessen. Im Gasthaus "Zum Bären" am Schloßplatz wurde der 1. Höchster Schwimmclub aus der Taufe gehoben. Die Sportler der damaligen Vereinsgründung waren die Herren Karl Butterfaß, Michael Hochheimer, Karl Gärtner, Peter und Matthias Münch, Willi Fischer und mehrere andere junge Männer, deren Namen uns leider nicht mehr bekannt sind.

Auch das Vorbild des damals schon bestehenden 1. Frankfurter Schwimmclubs war mitbestimmend bei der Vereinsgründung. Besonders dessen Mitglied Willi Fischer, sein Vater betrieb in Höchst eine Färberei, stellte seine bis dahin gesammelten Erfahrungen in den Dienst seiner Höchster Schwimmkameraden. Seit dieser Zeit bestehen sehr herzliche Beziehungen zwischen dem 1. Frankfurter Schwimmclub und dem Höchster Schwimmverein.

Als Vereinsfarbe wurde Schwarz-Weiß, die preußischen Farben, gewählt. Die Übungsstunden fanden in der Badeanstalt des Vereinskameraden Münch am Main statt. Einige Schwimmfeste wurden von Peter Münch und Karl Butterfaß besucht. Leider herrschte nur wenige Jahre lang ein geregelter Badebetrieb, da die meisten Mitglieder ihrer aktiven Wehrpflicht nachkommen mußten, die damals bei zwei Jahren lag. Die Folge davon war, daß der 1. Höchster Schwimmverein auseinanderfiel.

1898

1898 riefen einige junge Leute zur Neugründung des Schwimmclubs auf. Die Versammlung fand im Lokal "Zum Grünen Baum" statt, der Verein erhielt den Namen "Schwimmclub Neptun 1898". Als Schriftführer fungierte und unterzeichnete das Protokoll Philipp Renert. Er war wohl ein Verwandter unserer heutigen Mitglieder Walter und Eugenie Janich.

Der Mitgliederbestand setzte sich aus alten Mitgliedern des 1. Höchster Schwimmclubs und einigen neu hinzukommenden zusammen. Es waren dies Wilhelm Müller, Wilhelm Abt, Hugo Pölfer, Philipp Renert, Wilhelm Ohl, Karl Dörr und Peter Scherer. Die Vereinsfarben waren nun Grün-Weiß. Die Trainingsstunden wurden nach wie vor in der Münchschen Badeanstalt abgehalten, doch es dauerte etwa 2 Jahre, bis nach einer Einarbeitungszeit eine geregelte Vereinstätigkeit feststellbar war. Nun beriet man auch über den Bau einer eigenen Badeanstalt. Die dabei auftretenden Meinungsverschiedenheiten führten zu Austritten einzelner Mitglieder.

1900

Diese und einige Neuhinzugekommene gründeten am 24. April 1900 zum 2. Male den 1. Höchster Schwimmclub. Die Vereinsfarben dieses Vereins waren wieder die alten Farben Schwarz-Weiß. Trainiert wurde in der Münchschen Badeanstalt. Der Schwimmclub Neptun hielt seit der Absplitterung seine Übungsstunden im Schleusenkanal auf der gegenüberliegenden Schwanheimer Mainseite ab.

In dem kleinen Höchst gab es jetzt also zwei Schwimmvereine nebeneinander. Bei seiner ersten Jahreshauptversammlung zahlte der "Neue" bereits 69 Mitglieder. Schon in den ersten Jahren nach der Vereinsgründung entwickelte sich ein reger Sportbetrieb, und einige Mitglieder besuchten mit erfolg auswärtige Schwimmveranstaltungen. Die erfolgreichsten Schwimmer dieses "Neuen Vereins" waren Matthias Münch, Adam Lauser, Fritz und Wilhelm Walter.

1903

Aber auch der Mitgliederbestand des Schwimmclub Neptun nahm zu, und so wurde im Jahr 1903 für die Überfahrt von der Wörthspitze zum Schleusenkanal ein 40 Personen fassendes Boot angeschafft.

Übungsstunden im Schleusenkanal, um 1900
Übungsstunden im Schleusenkanal, um 1900

 

1905

1905 ging, aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen, ein großer Teil der Mitglieder des Schwimmclub Neptun 1898 verloren, die im gleichen Jahr den Schwimmclub Delphin gründeten und denen sich ein Handvoll Jugendlicher anschloß. In der folgenden Generalversammlung des Schwimmclubs Neptun 1898 wurde Alois Reuter zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die folgenden Jahre verbrachte der Verein mit regelmäßigen An- und Abschwimmfesten und richtete mehrere Stromschwimmen aus. Der Main hatte um die Jahrhundertwende ein durchaus klares Wasser, welches im Notfall sogar trinkbar gewesen wäre.

1908

1908 wurde das 1Ojährige Jubiläum des Vereins mit einem großen verbandsoffenem Wettschwimmen gefeiert. Die Folgezeit brachte eine starke Aufwärtsentwicklung des Vereins.

1910

Die Mitgliederzahl war auf etwa 200 angewachsen. Auch in der Öffentlichkeit wurde durch schwimmsportliche und gesellige Veranstaltungen für den Verein geworben. So fand 1910 ein Schwimmen "Quer durch Höchst" statt.

Vorstand 1910
Vorstand 1910

 

1911

1911 wurden Schwimmfeste in Köln und Mönchengladbach besucht. Von allen Veranstaltungen kehrten die Teilnehmer gut platziert zurück. Eine Damenschwimmabteilung wurde ins Leben gerufen, was für damalige Verhältnisse revolutionär wirkte und von einigen Höchster Bürgern stark kritisiert wurde.

1912

In der Folgezeit jedoch zeigte es sich, daß drei Schwimmvereine in Höchst nebeneinander nicht existieren konnten. So arrangierten sich der 1. Höchster Schwimmclub und der Schwimmclub Delphin und verschmolzen am 10. August 1912 zum 1. Höchster Schwimmclub 1900. Bis zum Kriegsausbruch errangen die Schwimmer des Clubs sehr viele Erfolge.

1913

1912 und 1913 veranstaltete der Schwimmclub Neptun im Höchster Schleusenkanal mehrere verbandsoffene Wettschwimmen. Zahlreiche süddeutsche Vereine nahmen daran teil. 1913 wurde erstmals ein Schwimmfest für die Jugend des Kreises durchgeführt. Diese Veranstaltung zeigte auch bald den gewünschten Erfolg. Allein in diesem Jahr konnten 84 neue Mitglieder in den Verein aufgenommen werden.

1914

1914 wurde die rührige Vereinstätigkeit durch den Kriegsausbruch unterbrochen und in den folgenden Jahren stark eingeschränkt, da viele Mitglieder zum Militärdienst eingezogen waren.

1919

Nach Ende des 1. Weltkrieges versammelten sich die Mitglieder des Schwimmclubs Neptun Höchst 1898 und des 1. Höchster Schwimmclubs 1900 am 12. Januar 1919 im Restaurant "Zum Höchster Brauhaus", um die beiden Vereine zusammen zuschließen. Der neue Verein, der nun alle ehemaligen selbständigen Höchster Schwimmvereine zusammenfaßte, erhielt den Namen "Höchster Schwimmverein 1893" den er bis heute behalten hat.

Der neue Vorstand, mit Jakob Wüst als 1. Vorsitzenden, arbeitete neue Satzungen aus. Als Vereinsfarbe wählte man Blau-Orange. Als Übungsstätte diente weiterhin der Schleusenkanal auf der Schwanheimer Mainseite. Hier wurden auch viele Schwimmfeste mit großer auswärtiger Beteiligung durchgeführt.

1920 - 1922

1920-1922 errang die Wasserballmannschaft dreimal hintereinander die Meisterschaft des Gaus Hessen-Nassau. Hauptaugenmerk wurde auch damals schon auf die Jugendarbeit gelegt, so daß die Jugendabteilung bald einige 100 Jugendliche zählte. Der ganze Verein war inzwischen auf 1100 Mitglieder angewachsen. Nun zeigte es sich, daß das bisherige Vereinsschwimmen bei dem Schleusenkanal diesen Ansprüchen nicht mehr gewachsen war.

Es wurde in Verbindung mit der damals noch selbständigen Stadt Höchst versucht, eine neue Sport- und Badegelegenheit zu schaffen. Nach langen Verhandlungen fand man einen Ausweg. Das Bauamt der Stadt Höchst machte den Vorschlag, einen Altarm der Nidda zu einem städtischen Strandbad auszubauen und dem Verein einen Teil der Anlage als eigene Schwimmstätte in Erbpacht abzugeben.

1924

1924 kam es noch einmal zu einer Absplitterung. Ehemalige Mitglieder gründeten den Schwimmsportverein, der in der Folgezeit dem Arbeitersportbund angehörte.

1925

Am 14. Juli 1925 erhielt der Verein am Ende des Strandbades ein Vereinsbad mit einer 50-Meter-Bahn, Kinderbadeplätzen, einem Wasserballfeld und einem kleinen Sprungturm. Durch eine rege Spendentätigkeit konnte das Vereinsbad in den folgenden Jahren mustergültig ausgebaut und unterhalten werden. So wurde u. a. das noch heute existierende Vereinsheim erbaut. Jedes Jahr wurden verbandsoffene und vereinsinterne Sehwimmveranstaltungen ausgerichtet, so daß der Verein bei allen Nachbarvereinen bald ein hohes Ansehen genoß.

Eine große Anzahl von Wettkämpfern sorgte für die sportlichen Erfolge des Vereins. Hier war hauptsächlich die Damenabteilung, die in Süddeutschland zu den führenden zählte, erfolgreich. Zu erwähnen sind insbesondere Babette Dorn, Martha Brandt, Enne Eikmann und Tilly Wilhelm. Bei den Männern taten sich Max Kleinhenz, Ferdinand Steger, Jakob List, Emil Bachhaus und Felix Scheins hervor.

1930

Ab 1930 wirkte Kurt Eigenbrodt sen. als Vorstandsmitglied auf verschiedenen Posten über viele Jahre im Verein.

Vereinsbad, um 1930
Vereinsbad, um 1930

 

1933

Der Beginn des 3. Reiches im Jahre 1933 berührte den Verein kaum. Der 1. Vorsitzende Felix Scheins war bereits Mitglied in der NSDAP, aber auch altgediente Demokraten wie Heinrich Dinges und Wilhelm Dosch behielten Ihre Vorstandsposten bis lange nach dem 2. Weltkrieg. Als im Rahmen der Gleichschaltung die politisch orientierten Arbeitersportvereine aufgelöst wurden, bekam der Höchster Schwimmverein praktisch eine zweite Wasserball- und Schwimmmannschaft.

1939

Bei Kriegsausbruch 1939 kam der Schwimmsport fast völlig zum Erliegen. 80% aller aktiven Schwimmer, die zum Wehrdienst einberufen wurden, kamen nicht mehr zurück. Nur einige Schüler- und Jugendschwimmfeste konnten noch ausgerichtet werden. In die Kriegszeit wäre auch das 50jährige Jubiläum des Vereins gefallen, aber die Umstände verhinderten eine angemessene Feier.

1944

1944 war einer der Chronisten als Soldat zum letzten Mal im Urlaub. Im Vereinsbad befanden sich nur einige ältere Leute, ein paar Frauen und Kinder. Die Frau des 1. Vorsitzenden Felix Scheins bekleidete das Amt des Bademeisters und wurde so nicht zur Industriearbeit eingezogen.

1945

Nach Beendigung des Krieges wurden alle Sportvereine in Deutschland von den Besatzern verboten. Aber diese Zwangspause dauerte nicht lange. Trotz der Hungerrationen begannen sich bereits im Herbst 1945 neue Sportvereine zu bilden. Der aus der Gefangenschaft zurückgekehrte Heinz Karger rief alle Vertreter der in Höchst betriebenen Sportarten zur Bildung einer Sportgemeinschaft auf.

Auch die Schwimmer schlossen sich der Sportgemeinschaft an. Die Schwimmabteilung stand unter der Leitung von Wilhelm Dinges, ehemals Höchster Schwimmvereinigung und Ernst Kunze, früher Schwimmsportverein. An schwimmsportliche Betätigung war allerdings noch nicht zu denken, da die Gewässer von Nidda und Main für jeden Badebetrieb gesperrt waren. Außerdem verhinderte die mangelnde Lebensmittelversorgung in diesem Jahr eine konsequente sportliche Tätigkeit.

1947

1947 wurde das Vereinsbad an der Nidda endlich wieder für den Schwimmsport freigegeben. Die Leitung der Sehwimmabteilung innerhalb der Sportgemeinschaft Höchst sah ein, daß sie, um die gesteckten schwimmsportlichen Ziele zu erreichen, sich von der Sportgemeinschaft lösen mußte. Den diesbezüglichen Beschluß faßte eine Generalversammlung 1948 im Vereinslokal "Zum Bären". Die Bisherige Schwimmabteilung der Sportgemeinschaft Höchst erhielt den Namen "Höchster Schwimmverein 1893" und die Vereinsfarben Blau-Orange. Ein Jahr später wurde der Verein in das Vereinsregister neu eingetragen. Als 1. Vorsitzender amtierte Erich Kunze, den nach kurzer Zeit Rudolf Lendle ablöste.

Viel Arbeit war im Vereinsbad an der Nidda zu erledigen. Eine Sprengbombe hatte das Vereinshaus knapp verfehlt und ein tiefes Loch in den Rasen gerissen. Die Beschädigungen waren dementsprechend beträchtlich. Sportgeräte und Werkzeuge waren durch Plünderungen verlorengegangen und die Einfassung des Schwimmbeckens durch die lange Zeit ohne Wartung beschädigt. Die Startbrücken waren beschädigt und wegen des damaligen Brennstoffmangels große Teile der Holzverkleidungen gestohlen. Da das Vereinsvermögen von ehemals 6000 Reichsmark der Währungsreform zum Opfer gefallen war, fehlte selbst für die nötigsten Reparaturen das Geld. Aber Dank der Opferbereitschaft vieler Mitglieder und einem Darlehen der Toto-Gesellschaft war es möglich, das Vereinsbad sehr schnell wieder in einen sportgerechten Zustand zu bringen.

1949

Aufbau der unteren Startbrücke aus Beton und Errichtung von zwei Nichtschwimmerbecken aus Holz.

Bau des Nichtschwimmerbeckens
Bau des Nichtschwimmerbeckens
Beckenbau
Beckenbau
Beckenbau
Beckenbau

 

1950

Aufbau der oberen, 2.20 m breiten Startbrücke aus Beton, für Übergang und Start geteilt; mit einem doppelten Eisengeländer sowie zwei Wendewänden aus Holz und Wendestangen.

1951

60 m Betonwand an der Südseite und 26 m der alten Mauer auf der Nordseite des Schwimmbeckens wurden abgerissen und durch eine neue Stützwand mit Einstiegsleitern ersetzt. An der südlichen Mauer wurde ein 1 m breiter Betonstreifen auf 50 m Länge gelegt. Das Vereinshaus wurde um 65 cm gehoben, die alten Pfeiler aufgemauert und die so entstandene Räumlichkeiten von 130 m² in zwei Hälften geteilt. 30 cm Grund wurden unter dem Haus ausgehoben, der Boden betoniert und der ganze Raum ummauert. Dadurch wurden Umkleideräume für Mädchen und Jungen geschaffen.

Beckenbau
Beckenbau
Beckenbau
Bau der Startbrücke
Pause beim Beckenbau
Pause beim Beckenbau

 

1953

Die letzten 24 m der Mauer auf der Nordseite des Schwimmbeckens verschwanden. Eine neue Wand, an die schon bestehenden Wand angepaßt, entstand. Im gesamten Bad wurden Sitzbänke errichtet, und es wurden wieder Fahrradständer aufgestellt. Um den Wiederaufbau des Vereinsbades machten sich in dieser Zeit hauptsächlich die Mitglieder Rudolf Lendle, Schachner, Kurt Eigenbrodt sen. und jun., Hans Schwab, Heinz Schön, Hochheimer verdient. Ein Meilenstein der Geschichte des Höchster Schwimmvereins war das 60jährige Jubiläum im Jahre 1953, bei dem der damalige Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt Walter Kolb anwesend war und das zugleich einen vorläufigen Abschluß des Badwiederaufbaues bildete.

1954

1954 übernahm Jupp Bubenheim den 1. Vorsitz von Kurt Eigenbrodt jun. und bekleidete dieses Amt über zwei Jahrzehnte. 1953 bis 1963 fanden internationale Begegnungen mit dänischen, schwedischen, holländischen, tschechischen und englischen Schwimmsportfreunden statt, an denen der Höchster Schwimmverein mit wechselndem Erfolg teilnahm. Auch wurden dem Verein in dieser Zeit große Schwimmveranstaltungen übertragen.

Zwei Hessische Meisterschaften, Hessische Jugendmeisterschaften, mehrere Bezirksmeisterschaften und Jugendwettkämpfe wurden ausgerichtet. Bei diesen und anderen Veranstaltungen errang der Verein seit 1953 mehrere Hessische Meisterschaften im Schwimmen sowie eine Vizemeisterschaft im Wasserball. Leider war dies die letzte sportliche Glanzleistung der Wasserballmannschaft, da sie sich in den nächsten Jahren vollkommen auflöste.

1955

1955 gründete unser heutiges Ehrenmitglied Bernhard Schäfer eine Abteilung Wasserspringen. Er wurde Springwart im Vorstand und begleitete dieses Amt 20 Jahre lang mit großem Erfolg. Gleichzeitig fungierte er als Trainer bis weit in die 80er Jahre. Bernhard Schäfer war noch Schüler von Ludwig Hemmer, der auch Trainer des Olympioniken Hermann Storck war. Die sportlichen Erfolge des Springwarts Bernhard Schäfer finden sich über Jahrzehnte.

Er war sechsmal Deutscher Seniorenmeister und mehrfacher Vizemeister. Er wurde ausgezeichnet u. a. mit der goldenen Ehrennadel des Vereins und der goldenen Ehrenplakette des Deutschen Schwimmverbandes sowie dem Ehrenbrief des Landes Hessen. Unter seiner Leitung fanden jahrelang in den Sommerferien Trainingslager in Döbriach am Millstädter See statt.

1961

Der Mitgliederbestand war großen Schwankungen unterworfen. Durch den Ausbau des städtischen Strandbades in ein Beckenbad mit Umwälzanlage, an die auch das Schwimmbecken des Höchster Schwimmvereins angeschlossen wurde, mußte 1961 und 1962 der Sport und Badebetrieb eingestellt werden. Dankenswerterweise wurden dem Verein Badestunden im städtischen Hallenbad und im Silo-Bad der Hoechst AG für die Sportschwimmer zur Verfügung gestellt. Der aus dem Umbau resultierende Umzug war, obwohl er in der nächsten Jahren große sportliche Erfolge brachte, nicht unumstritten, da die Leistungssportler den direkten Kontakt zu den anderen Vereinsmitgliedern verloren.

1963

Einen weiteren Höhepunkt bildete am 22./23. Juni 1963 die Ausrichtung eines Länderkampfes Deutschland gegen Großbritannien, der aus Anlaß des 1OOjährigen Bestehens der Hoechst AG dem Höchster Schwimmverein zur Ausrichtung übertragen wurde. Hier war erstmalig auch das Fernsehen Gast des Höchster Schwimmvereins. Als sportliche Leiter aus dieser Zeit sind uns noch Werner Bade, Heinz Bernhardt und Günther Hochheimer in bleibender Erinnerung.

Das 7Ojährige Bestehen des Vereins wurde 1963 mit einem großen festlichen Abend gefeiert. Bei dieser Veranstaltung zeichnete der Vorsitzende des Bezirks Mitte im Hessischen Schwimmverband einige Vorstandsmitglieder für ihre Dienste im Schwimmsport und der Vereinsarbeit mit der silbernen Ehrennadel aus. Im einzelnen wurden ausgezeichnet: Josef Bubenheim, Hans Vester, Josef Krieger, Kurt Hedtkamp, Horst Hamann, Hermann Nol, Heinz Schön und Hans Schwab. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Heinrich Glappa, der über vier Jahrzehnte hinweg Mädchen und Jungen aus den westlichen Stadtteilen das Schwimmen beibrachte. Was er an (positiver) Jugendarbeit leistete, kann man heute kaum abschätzen.

1974

1974 begann unter der Leitung von Paul Söndgen der weitere Ausbau unseres Bades. Es entstand ein neuer Beckenboden, neue Terrassen und neue Mauern. Der Kostenaufwand war mit 110.000.- DM für die damalige Zeit und für die Verhältnisse des Vereins enorm. Für den Ausbau leisteten eine Reihe von Mitgliedern Bürgschaften bei der Stadtsparkasse in vierstelliger Höhe. Die Namen dieser einsatzfreudigen Mitglieder seien auch heute, 20 Jahre später, nicht verschwiegen: Herbert Wilhelm, Erich und Ingrid Menge, Richard, Anni, Heribert Ackermann, Horst und Margarete Schwarze, Rudolf und Annemarie Hegenbarth, Paul Söndgen und Erhardt Kraft.

1975 - 1977

1975-1976 wurde das städtische Hallenbad Höchst umgebaut. Dies traf außer dem damaligen 1. Vorsitzenden, Jupp Bubenheim - er leitete den Seniorenschwimmkurs der VHS -, insbesondere die Leistungssportler des Höchster Schwimmvereins. So schrieb z.B. die Presse im Höchster Wochenblatt vom 28.4.77:
"In den zwei Jahren ohne Hallenbad vor der Tür hielt das Kunstspringtalent Heike Schmidt durch, obwohl da ihr Taschengeld für die Fahrten zum Training nach Sachsenhausen und Steinbach draufging. Der Lohn: Sie darf schon bei den Frauen auf süddeutscher Ebene mit springen."

Gleichzeitig machte der damals 13 jährige Uwe Kraft von sich reden. Der Nachwuchsschwimmer war in seiner Altersklasse Bester des Hessischen Schwimmverbandes. 1977 hielt er sich u. a. im Rahmen eines Trainingslagers in den USA auf, wo er auf Vergleichswettkämpfen beste Ergebnisse erzielte. Er war wohl das zweitgrößte Talent des Vereins nach Stefan Wenz, der als 12jähriger noch für den Höchster Schwimmverein startete. Nach örtlichen Veränderungen, Stefan Wenz studierte in Bonn, gelang ihm der große Sprung, und er startete bei den Olympischen Sommerspielen in Montreal im 400- und 1500-m-Freistilrennen. Leider waren dies jedoch die Ausnahmen.

1975 übernahm dann Walter Alt den Vorstandsposten des Springwartes und bildete mit Bernhard Schäfer zugleich auch ein Trainerteam.

1977 bildete sich auf Initiative von mehreren Mitgliedern eine Tauchabteilung. Es fanden sich dort auch ehemalige aktive Schwimmer wieder. Die Herausforderung des Flossenschwimmens ergriff auch Uwe Kraft, und er konnte sich in kürzester Zeit Deutscher Jahrgangsvizemeister nennen. Leider konnte diese Art Leistungssport wegen der immensen Materialkosten nicht lange betrieben werden, und die Tauchabteilung legte fortan ihr Gewicht in den Bereich Tauchausbildung. Sowohl durch intensives Konditionstraining auf den Bahnen und Gerätetraining in der Sprunggrube des städtischen Hallenbades sowie beim Sicherheitstraining im Tauchturm der Feuerwehr bereiteten sich Taucher aller Altersstufen auf den ersten Tauchgang im "richtigen Gewässer" vor.

1978

1978 richtete die Springabteilung die Hessischen Jugendmeisterschaften und 1979 die Hessischen Meisterschaften im Kunstspringen aus, bei der man sehr erfolgreich war. Bernhard Schäfer größter Erfolg als Trainer war 1979, als Heike Schmidt Deutscher Jugendvizemeisterin wurde. Mit den Aktiven Helga Frankenfeld, Gisela Römer, Angelika Ruschik, Birgit Friedl, Walter Alt, Heike Schmidt, Isolde Zehme, Thomas Vogt, Karl-Heinz Molte, Georg Riede und Iris Karl errang man insgesamt 30 (!) hessische und süddeutsche Meistertitel sowie eine Deutsche Jugendmeisterschaft und eine Vizemeisterschaft.

1981 - 1982

Waren es 1961/62 noch Unkenrufe: Bedingt durch die räumlichen Veränderungen - die Leistungsschwimmer waren zum Training zwischenzeitlich vollständig aus dem Vereinsbad in wärmere Bäder ausgezogen, was auch durch höhere Anforderungen notwendig geworden war - dem Nachwuchs aber, sprich den kleinen Schwimmanfängern, fehlte das große Vorbild. Zwar gehörten 1981 Nicki Breukel und vier weitere Schwimmer noch zu den Schnellsten auf Landesebene, als jedoch 1982 im Zuge von Veränderungen innerhalb der Startgemeinschaft Frankfurt zwei Höchster Trainer im Unfrieden ausschieden, kam es zu einem Knick im Bereich Leistungsschwimmen. Viele Aktive gaben den Schwimmsport auf oder wechselten den Verein.

Zu Beginn der 80er Jahre wurden erstmals richtige Springkurse für Kinder über die Medien angeboten und von Heike Schmidt und Pia Kopp mit großem Anklang durchgeführt. 1982 wurde Karl-Heinz Nolte als 1. "Höchster" in der Vereinsgeschichte Deutscher Jugendmeister im Turmspringen. Zwei Jahre später errang der Koreaner Myoung Lee den zweiten Deutschen Jugendtitel für den Höchster Schwimmverein. Mittlerweile war die Springerschule des Höchster Schwimmvereins die größte in Hessen und wurde weiter gestärkt, als Ulrich Reff, der gleichzeitig als Bundesstützpunkttrainer aktiv war, die Trainergemeinschaft des Höchster Schwimmvereins verstärkte.

1983

Die theoretischen Kenntnisse in den Bereichen Medizin, Physik und Technik wurden immer wieder aufgefrischt und erweitert. Praktisch wurde das neue Können bei vielen Tauchfahrten ins In- und Ausland angewendet. Ein besonderes Ereignis war der Gewinn des ersten Preises für das schönste Vereinsemblem beim traditionsreichen Bad Kreuznacher Fackelschwimmen 1983. Auch bei den vielen Vereinsaktivitäten waren die Taucher bald nicht mehr wegzudenken. Genannt seien hier nur das Schnuppertauchen beim Kinderfest und das jährliche "Anschruppen" im Vereinsbad. Aus dem Schnuppertauchen erwuchs mittlerweile eine "Minitauchergruppe", in der schon Kinder die Grundlagen des Tauchens kennenlernen.

1985

Die sportlichen Erfolge von Karl-Heinz Nolte setzten sich fort. So wurde er 1985 Deutscher Juniorenmeister und nahm erfolgreich an den internationalen Springmeisterschaften in Bozen teil. Ebenfalls erfolgreich waren Sven Sacki, Felicia Willich und Nicki Morgner, die bei den Sichtungswettkämpfen des Deutschen Schwimmverbandes 1. bis 3. Plätze belegten.

1986

1986 wurde Karl-Heinz Nolte in die B-Nationalmannschaft und Sven Sacki in die Jugendnationalmannschaft berufen.

1987

1987 richtete der Höchster Schwimmverein die Deutschen Meisterschaften im Kunst- und Turmspringen im Stadionbad aus. Unter den Anfeuerungsrufen des heimischen Publikums errang Karl-Heinz Nolte den Deutschen Vizemeistertitel vom Turm. Trotz dieses hervorragenden Ergebnisses verfehlte er knapp die Nominierung zur Europameisterschaft.

1988

1988 nahm die Springabteilung mit Karl-Heinz Nolte, Sven Sacki, Niki Morgner, Felicia und Saskia Willich an 18 verschiedenen Wettkämpfen teil. Vier Springer erhielten Berufungen in die verschiedenen Nationalmannschaften.

1989

Sven Sacki wurde 1989 zweifacher Deutscher Jugendmeister, Felicia Willich und Alex Michel Deutsche Jugendvizemeister. Es war daher kein Wunder, das daraufhin der Höchster Schwimmverein erstmals mit seinen Springerinnen Deutscher Mannschaftsmeister der weiblichen Jugend und Mannschaftsvizemeister mit der Gesamtjugendmannschaft wurde.

Von 1989-1993 fanden unter der Leitung von des 2. Vorsitzenden Siegfried Schaffer umfangreiche Renovierungsarbeiten am Vereinsheim statt. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoß wurden zu einem großen Gemeinschaftsraum umgestaltet. Eine Zentralheizung und Toiletten wurden eingebaut, so daß seitdem auch im Winter eine Nutzung möglich ist. Weiterhin wurde das Dach neu eingedeckt, da es im Laufe der Zeit undicht geworden war.

Eine große Erleichterung wurde hier erzielt, als 1989 durch die Förderung des Hessischen Sozialministeriums ein VW-Bus angeschafft werden konnte, der hauptsächlich in der fachlichen und überfachlichen Jugendarbeit eingesetzt wird.

1990

Ab 1990 verstärkte der Mannheimer Jimmy Jentsch die Herrenmannschaft, und man errang die erste Deutsche Mannschaftvizemeisterschaft für den Höchster Schwimmverein. Gleichzeitig erkämpfte er sich einen Platz in der Nationalmannschaft. Im gleichen Jahr gelang es dem Vereinsvorstand, veranlaßt durch die bundesweiten guten Kritiken für die hervorragende Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften der Wasserspringer im Frankfurter Stadionbad, eine weitere Großveranstaltung nach Frankfurt zu holen.

250 Aktive, Trainer und Funktionäre aus 21 Nationen folgten der Einladung zur Jugendeuropameisterschaft im Kunst- und Turmspringen im Juli 1990. Parallel wurde ein internationales Jugendlager für 200 Jugendliche mit gesondertem Programm angeboten. Mit über 100 Helfern konnte der Höchster Schwimmverein in Zusammenarbeit mit der Olympische Sommerspiele Frankfurt GmbH, dem Sport- und Badeamt Frankfurt, der Stadion GmbH und dem Deutschen Schwimmverband ein guter Ausrichter sein. Die Abschlußparty im Römer mit 550 Personen und einer Riesendisco im Kellergewölbe war der gelungene Höhepunkt dieser Jugendeuropameisterschaft.

1993

Nach 100 Jahren hat sich der Höchster Schwimmverein zu einem modernen Großverein mit ca. 1500 Mitgliedern entwickelt. Tausende von Kindern erlernten in dem Verein das Schwimmen und konnten teilweise auch in den verschiedenen Wassersportarten an den Leistungssport herangeführt werden.

1997

Das Vereinsbad wird gründlich modernisiert. Größtmögliche Umweltverträglichkeit war eines der erklärten Ziele bei der Planung des neuen Vereinsbades. Zuschüsse der Stadt Frankfurt a. M., des Landes Hessen und des Landessportbundes machten es möglich, daß der Neubau diesem Ziel gerecht werden kann. Modernste Technik sorgt im neuen Bad für eine gelungene Verbindung von Freizeitbedürfnissen und zeitgemäßer Umweltverantwortung. Ein neuer Vereinbus steht für Fahrten zu Wettkämpfen, Ausbildungskursen oder Freizeitveranstaltungen zur Verfügung.

1999

Detlef Harz und Andreas Fischer übernehmen von Bernd Friedrich die Redaktion des Wasserspritzer. Bernd Friedrich hatte sich seit 1994 für den Wasserspritzer verantwortlich gezeigt.

2000

Klaus Stadler und Rainer Haupt werden als stellv. Vorsitzende gewählt und lösen Jochen Wiechula und Peter Schwab ab. Der HöSV geht am 1. März mit einer eigenen Website online, die von Gregor Gerlach betreut wird.

Die erste Website des HöSV, ein Screenshot aus 2001
Die erste Website des HöSV

 

2001

Helene Mischke wird zur stellv. Vorsitzende und als erste Frau in den Vorstand gewählt. Das Schwimmerbecken hat einen ca. 30 Meter langen Riss im Boden, der aber Dicht ist. Patrick Langbecker bewirtschaftet die Getränkeausgabe.

2002

Helene Mischke wird zur 1. Vorsitzende gewählt und löst Thomas Rockstroh ab, der aus beruflichen Gründen das Amt nicht mehr weiterführen kann. Ungereimtheiten mit den Verantwortlichen des Frankfurt Marathon veranlassten den HöSV nach 5jähriger Teilnahme dazu, die Betreuung eines Streckenabschnitts nicht mehr zu übernehmen. Hans Springer bewirtschaftet die Getränkeausgabe.

2003

Sigrid Schwarzer löst Anica Rockstroh als Schatzmeisterin ab. Holger Knobloch wird als stellv. Vorsitzender in den Vorstand gewählt. Familie Pennewitz übernimmt die Bewirtschaftung der Getränkeausgabe. Die Website bekommt im Oktober ein neues Design. Werbebanner und die Partnerschaft mit einem Online-Shop tragen nun zur Kostendeckung der Website bei.

Website des HöSV, Design 2003, Screenshot aus 2009
Website des HöSV, Design 2003

 

Der Wasserspritzer wird mit Ausgabe 2/2003 „digital" und steht als PDF-Datei zum herunterladen auf der Website bereit.

2004

Am 03. Februar 2004 geht das HöSV Diskussionsforum im Internet online. Martin Bekk erstellt eine Bildergalerie im Internet, die ausschließlich registrierten HöSV-Mitgliedern zur Verfügung steht.

Stefan Mümpfer und Astrid Scherf übernehmen die Redaktion Wasserspritzer von Detlef Harz und Andreas Fischer, die aus beruflichen Gründen ihre Arbeit nicht mehr vorführen konnten.

Klaus Stadler steht aus beruflichen Gründen nicht mehr für das Amt als stellv. Vorsitzender zur Verfügung. Bettina Emanuel und Manfred Bimmerlein werden als stellv. Vorsitzende in den Vorstand gewählt. Manfred Bimmerlein muß aber sein Amt wieder abgeben, weil die Satzung der HöSV nur drei stellv. Vorsitzende vorsieht. Herbert Wilhelm wird zum Schatzmeister gewählt und löst Sigrid Schwarzer ab.

Am 04. September 2004 fand erstmalig im Vereinsbad ***Salsa unter Sternen*** statt. Die Veranstaltung wird federführend von Manfred Bimmerlein organisiert.

2005

Holger Knobloch wird zum 1. Vorsitzenden gewählt und löst Helene Mischke ab. Als Nachfolger von Holger Knobloch wird Thomas Rockstroh zum stellv. Vorsitzenden gewählt.

Am 26. März 2005 begann der Bau des Beachspielfeldes, der von Gregor Gerlach initiiert wurde. Der „große Sandkasten“ wurde komplett von ihm geplant und mit vielen freiwilligen Helfern und schwerem Gerät realisiert. Die Genehmigung zum Bau verknüpfte der Vorstand mit der Bedingung, die Teilnahme des HöSV am Höchster Altstadtfest der Vereine zu organisieren. Gregor Gerlach mobilisierte viele Helfer für die zweitägige Veranstaltung in der Höchster Altstadt. Und so kam es, dass nach 5 Jahren Abwesendheit der HöSV wieder mit zwei Verkaufsständen am traditionellen Altstadtfest der Vereine teilnahm. Die Finanzierung des Beachspielfeldes wurde über einen Förderbeitrag der Firma Infraserv GmbH, öffentlichen Zuschüssen und dem Erlös durch die Teilnahme am Altstadtfest komplett gedeckt. Der Bau wurde pünktlich zur Saisoneröffnung 2005 beendet.

Das Volleyballfeld in 2002
Volleyballfeld in 2002
Bau des Beachspielfeldes
Bau des Beachspielfeldes
Beachspielfeld in 2005
Beachspielfeld in 2005

 

Zur Ausgabe 2/2005 übernimmt Gregor Gerlach die Redaktion Wasserspritzer. ***Salsa unter Sternen*** fand wieder, unter Leitung von Manfred Bimmerlein, im Vereinsbad statt. Die Vereinsausweise werden im Vierfarbdruck hergestellt. Der HöSV bekommt den ehemaligen Eingangs- und Umkleidebereich des alten Tillybades als Nutzfläche zugeteilt.

2006

Der HöSV geht mit der Turngemeinde Höchst 1847 e.V. eine Kooperation. Mitglieder beider Vereine können nun verschiedene Sportangebote des Partnervereins nutzen. Auf der Website wird seit Januar Werbung eines großen Suchmaschinenbetreibers geschaltet, die zur Finanzierung der Internetseite beitragen soll. Familie Bronte übernimmt die Bewirtschaftung der Getränkeausgabe.

Gregor Gerlach organisierte wieder die Teilnahme des HöSV beim Schlossfest. Im Rahmen des Höchster Schlossfestes nimmt der HöSV erstmalig an der Eröffnungsfeier im Bolongaropark teil. Auch am Altstadtfest der Vereine, das diesmal überwiegend am neu gestalteten Mainufer vor den Schlossmauern stattfindet, war der HöSV wieder mit großen Verkaufsständen und vielen Helfern vertreten.

Mit geschmückten Umzugswagen und vielen Mitläufern mit „Wasserbomben“ nimmt der HöSV, unter der Leitung von Bettina Emanuel, an der 1. Höchster Laaf-Paraad teil, die im Rahmen des Schlossfestes stattfand.

Der HöSV bei der Laaf-Paraad 2006
Der HöSV bei der Laaf-Paraad 2006

 

Unterwasserrugby wird als weitere Breitensportsparte eingeführt. ***Salsa unter Sternen*** fand wieder im Vereinsbad unter der Leitung von Manfred Bimmerlein statt. Die Gästekarten werden im Vierfarbdruck hergestellt. Der ehemalige Umkleidebereich des alten Tillybades wird umgebaut und dient dem HöSV als Lagerraum. Der Vereinsbus wird neu lackiert und erhält eine dunkelblaue Farbe.

2007

Gregor Gerlach organisierte wieder die Teilnahme an Eröffnungsfeier und Altstadtfest der Vereine im Rahmen des Höchster Schlossfestes. Die Eröffnungsfeier viel buchstäblich ins Wasser. Ein schweres Unwetter entlud seine Kräfte über Höchst. Zum Altstadtfest wurden diesmal die Verkaufsstände auf der Schlossterrasse aufgebaut. Hier wurde schon am Freitagabend die Bewirtung zu einer Theaterveranstaltung übernommen.

Ein Rohrbruch am Schwimmerbecken legte kurzzeitig den Badebetrieb still, da das Wasser nicht gefiltert werden konnte.

Suche nach dem Loch
Suche nach dem Loch
Der Übertäter
Der Übertäter

 

Am 25. August 2007 stellte der HöSV für den 1. Kindertriathlon der SG Nied, dass Schwimmerbecken für den Wettkampf zur Verfügung. Der Vereinsbus wird neu beschriftet.

2008

Die Teilnahme an Eröffnungsfeier und Altstadtfest der Vereine, im Rahmen des Höchster Schlossfestes, wurde wieder von Gregor Gerlach organisiert. Der HöSV war beim Altstadtfest wieder mit zwei Verkaufsständen auf der Schlossterrasse vertreten und bewirtete schon am Freitagabend, zu einer Theaterveranstaltung, die Gäste.

Das Sommerfest musste abgesagt werden, da sich nicht ausreichend Helfer zur Durchführung fanden. ***Salsa unter Sternen*** fand wieder unter der Leitung von Manfred Bimmerlein im Vereinsbad statt. Der HöSV stellte für den 2. Kindertriathlon der SG Nied wieder sein Schwimmerbecken zur Verfügung. Die Taucher bekommen Nutzfläche im ehemaligen Umkleidebereich des alten Tillybades zugeteilt, der sofort den Anforderungen entsprechend renoviert umgebaut wird. Am 31. Dezember 2008 wurde das HöSV Diskussionsforum, nach fast vier Jahren, mangels Diskussionsbeteiligung abgeschaltet und aus dem Internet genommen.

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