1880 - 1892

Bereits in den Jahren um 1880 bestand in Höchst eine lose Verbindung junger Männer, die das Schwimmen pflegten.

1893 - 1897

1893 wurde der 1. Höchster Schwimmclub gegründet. Er war einer der ältesten in dem heutigen Hessen. Im Gasthaus "Zum Bären" am Schloßplatz wurde der 1. Höchster Schwimmclub aus der Taufe gehoben. Die Sportler der damaligen Vereinsgründung waren die Herren Karl Butterfaß, Michael Hochheimer, Karl Gärtner, Peter und Matthias Münch, Willi Fischer und mehrere andere junge Männer, deren Namen uns leider nicht mehr bekannt sind.

Auch das Vorbild des damals schon bestehenden 1. Frankfurter Schwimmclubs war mitbestimmend bei der Vereinsgründung. Besonders dessen Mitglied Willi Fischer, sein Vater betrieb in Höchst eine Färberei, stellte seine bis dahin gesammelten Erfahrungen in den Dienst seiner Höchster Schwimmkameraden. Seit dieser Zeit bestehen sehr herzliche Beziehungen zwischen dem 1. Frankfurter Schwimmclub und dem Höchster Schwimmverein.

Als Vereinsfarbe wurde Schwarz-Weiß, die preußischen Farben, gewählt. Die Übungsstunden fanden in der Badeanstalt des Vereinskameraden Münch am Main statt. Einige Schwimmfeste wurden von Peter Münch und Karl Butterfaß besucht. Leider herrschte nur wenige Jahre lang ein geregelter Badebetrieb, da die meisten Mitglieder ihrer aktiven Wehrpflicht nachkommen mussten, die damals bei zwei Jahren lag. Die Folge davon war, dass der 1. Höchster Schwimmverein auseinanderfiel.

1898 - 1899

1898 riefen einige junge Leute zur Neugründung des Schwimmclubs auf. Die Versammlung fand im Lokal "Zum Grünen Baum" statt, der Verein erhielt den Namen "Schwimmclub Neptun 1898". Als Schriftführer fungierte und unterzeichnete das Protokoll Philipp Renert.

Der Mitgliederbestand setzte sich aus alten Mitgliedern des 1. Höchster Schwimmclubs und einigen neu hinzukommenden zusammen. Es waren dies Wilhelm Müller, Wilhelm Abt, Hugo Pölfer, Philipp Renert, Wilhelm Ohl, Karl Dörr und Peter Scherer. Die Vereinsfarben waren nun Grün-Weiß. Die Trainingsstunden wurden nach wie vor in der Münch'schen Badeanstalt abgehalten, doch es dauerte etwa 2 Jahre, bis nach einer Einarbeitungszeit eine geregelte Vereinstätigkeit feststellbar war. Nun beriet man auch über den Bau einer eigenen Badeanstalt. Die dabei auftretenden Meinungsverschiedenheiten führten zu Austritten einzelner Mitglieder.

1900 - 1902

Diese und einige Neuhinzugekommene gründeten am 24. April 1900 zum zweiten Male den 1. Höchster Schwimmclub. Die Vereinsfarben dieses Vereins waren wieder die alten Farben Schwarz-Weiß. Trainiert wurde in der Münch'schen Badeanstalt. Der Schwimmclub Neptun hielt seit der Absplitterung seine Übungsstunden im Schleusenkanal auf der gegenüberliegenden Schwanheimer Mainseite ab.

In dem kleinen Höchst gab es jetzt also zwei Schwimmvereine nebeneinander. Bei seiner ersten Jahreshauptversammlung zahlte der "Neue" bereits 69 Mitglieder. Schon in den ersten Jahren nach der Vereinsgründung entwickelte sich ein reger Sportbetrieb, und einige Mitglieder besuchten mit Erfolg auswärtige Schwimmveranstaltungen. Die erfolgreichsten Schwimmer dieses "Neuen Vereins" waren Matthias Münch, Adam Lauser, Fritz und Wilhelm Walter.

1903 - 1904

Aber auch der Mitgliederbestand des Schwimmclub Neptun nahm zu, und so wurde im Jahr 1903 für die Überfahrt von der Wörthspitze zum Schleusenkanal ein 40 Personen fassendes Boot angeschafft.

Übungsstunden im Schleusenkanal, um 1900
Übungsstunden im Schleusenkanal, um 1900

 

1905 - 1907

1905 ging, aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen, ein großer Teil der Mitglieder des Schwimmclub Neptun 1898 verloren, die im gleichen Jahr den Schwimmclub Delphin gründeten und denen sich ein Handvoll Jugendlicher anschloss. In der folgenden Generalversammlung des Schwimmclubs Neptun 1898 wurde Alois Reuter zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die folgenden Jahre verbrachte der Verein mit regelmäßigen An- und Abschwimmfesten und richtete mehrere Stromschwimmen aus. Der Main hatte um die Jahrhundertwende ein durchaus klares Wasser, welches im Notfall sogar trinkbar gewesen wäre.

1908 - 1909

1908 wurde das 10jährige Jubiläum des Vereins (Schwimmclub Neptun 1898) mit einem großen verbandsoffenem Wettschwimmen gefeiert. Die Folgezeit brachte eine starke Aufwärtsentwicklung des Vereins.

1910

Die Mitgliederzahl war auf etwa 200 angewachsen. Auch in der Öffentlichkeit wurde durch schwimmsportliche und gesellige Veranstaltungen für den Verein geworben. So fand 1910 ein Schwimmen "Quer durch Höchst" statt.

Vorstand 1910
Vorstand 1910

 

1911

1911 wurden Schwimmfeste in Köln und Mönchengladbach besucht. Von allen Veranstaltungen kehrten die Teilnehmer gut platziert zurück. Eine Damenschwimmabteilung wurde ins Leben gerufen, was für damalige Verhältnisse revolutionär wirkte und von einigen Höchster Bürgern stark kritisiert wurde.

1912 - 1913

In der Folgezeit jedoch zeigte es sich, dass drei Schwimmvereine in Höchst nebeneinander nicht existieren konnten. So arrangierten sich der 1. Höchster Schwimmclub und der Schwimmclub Delphin und verschmolzen am 10. August 1912 zum 1. Höchster Schwimmclub 1900. Bis zum Kriegsausbruch errangen die Schwimmer des Clubs sehr viele Erfolge.

1912 und 1913 veranstaltete der Schwimmclub Neptun im Höchster Schleusenkanal mehrere verbandsoffene Wettschwimmen. Zahlreiche süddeutsche Vereine nahmen daran teil. 1913 wurde erstmals ein Schwimmfest für die Jugend des Kreises durchgeführt. Diese Veranstaltung zeigte auch bald den gewünschten Erfolg. Allein in diesem Jahr konnten 84 neue Mitglieder in den Verein aufgenommen werden.

1914 - 1918

1914 wurde die rührige Vereinstätigkeit durch den Kriegsausbruch unterbrochen und in den folgenden Jahren stark eingeschränkt, da viele Mitglieder zum Militärdienst eingezogen waren.

1919

Nach Ende des 1. Weltkrieges versammelten sich die Mitglieder des Schwimmclubs Neptun Höchst 1898 und des 1. Höchster Schwimmclubs 1900 am 12. Januar 1919 im Restaurant "Zum Höchster Brauhaus", um die beiden Vereine zusammen zuschließen. Der neue Verein, der nun alle ehemaligen selbständigen Höchster Schwimmvereine zusammenfasste, erhielt den Namen "Höchster Schwimmverein 1893" den er bis heute behalten hat.

Der neue Vorstand, mit Jakob Wüst als 1. Vorsitzenden, arbeitete neue Satzungen aus. Als Vereinsfarbe wählte man Blau-Orange. Als Übungsstätte diente weiterhin der Schleusenkanal auf der Schwanheimer Mainseite. Hier wurden auch viele Schwimmfeste mit großer auswärtiger Beteiligung durchgeführt.

1920 - 1923

1920-1922 errang die Wasserballmannschaft dreimal hintereinander die Meisterschaft des Gaus Hessen-Nassau. Hauptaugenmerk wurde auch damals schon auf die Jugendarbeit gelegt, so dass die Jugendabteilung bald einige 100 Jugendliche zählte. Der ganze Verein war inzwischen auf 1100 Mitglieder angewachsen. Nun zeigte es sich, dass das bisherige Vereinsschwimmen bei dem Schleusenkanal diesen Ansprüchen nicht mehr gewachsen war.

Es wurde in Verbindung mit der damals noch selbständigen Stadt Höchst versucht, eine neue Sport- und Badegelegenheit zu schaffen. Nach langen Verhandlungen fand man einen Ausweg. Das Bauamt der Stadt Höchst machte den Vorschlag, einen Altarm der Nidda zu einem städtischen Strandbad auszubauen und dem Verein einen Teil der Anlage als eigene Schwimmstätte in Erbpacht abzugeben.

1924

1924 kam es noch einmal zu einer Absplitterung. Ehemalige Mitglieder gründeten den Schwimmsportverein, der in der Folgezeit dem Arbeitersportbund angehörte.

1925 - 1929

Am 14. Juli 1925 erhielt der Verein am Ende des Strandbades ein Vereinsbad mit einer 50-Meter-Bahn, Kinderbadeplätzen, einem Wasserballfeld und einem kleinen Sprungturm. Durch eine rege Spendentätigkeit konnte das Vereinsbad in den folgenden Jahren mustergültig ausgebaut und unterhalten werden. So wurde u. a. das noch heute existierende Vereinsheim erbaut. Jedes Jahr wurden verbandsoffene und vereinsinterne Schwimmveranstaltungen ausgerichtet, so dass der Verein bei allen Nachbarvereinen bald ein hohes Ansehen genoss.

Eine große Anzahl von Wettkämpfern sorgte für die sportlichen Erfolge des Vereins. Hier war hauptsächlich die Damenabteilung, die in Süddeutschland zu den führenden zählte, erfolgreich. Zu erwähnen sind insbesondere Babette Dorn, Martha Brandt, Enne Eikmann und Tilly Wilhelm. Bei den Männern taten sich Max Kleinhenz, Ferdinand Steger, Jakob List, Emil Bachhaus und Felix Scheins hervor.

1930 - 1932

Ab 1930 wirkte Kurt Eigenbrodt sen. als Vorstandsmitglied auf verschiedenen Posten über viele Jahre im Verein.

Vereinsbad, um 1930
Vereinsbad, um 1930

 

1933 - 1938

Der Beginn des 3. Reiches im Jahre 1933 berührte den Verein kaum. Der 1. Vorsitzende Felix Scheins war bereits Mitglied in der NSDAP, aber auch altgediente Demokraten wie Heinrich Dinges und Wilhelm Dosch behielten Ihre Vorstandsposten bis lange nach dem 2. Weltkrieg. Als im Rahmen der Gleichschaltung die politisch orientierten Arbeitersportvereine aufgelöst wurden, bekam der Höchster Schwimmverein praktisch eine zweite Wasserball- und Schwimmmannschaft.

1939 - 1943

Bei Kriegsausbruch 1939 kam der Schwimmsport fast völlig zum Erliegen. 80% aller aktiven Schwimmer, die zum Wehrdienst einberufen wurden, kamen nicht mehr zurück. Nur einige Schüler- und Jugendschwimmfeste konnten noch ausgerichtet werden. In die Kriegszeit wäre auch das 50jährige Jubiläum des Vereins gefallen, aber die Umstände verhinderten eine angemessene Feier.

1944

1944 war einer der Chronisten als Soldat zum letzten Mal im Urlaub. Im Vereinsbad befanden sich nur einige ältere Leute, ein paar Frauen und Kinder. Die Frau des 1. Vorsitzenden Felix Scheins bekleidete das Amt des Bademeisters und wurde so nicht zur Industriearbeit eingezogen.

1945 - 1946

Nach Beendigung des Krieges wurden alle Sportvereine in Deutschland von den Besatzern verboten. Aber diese Zwangspause dauerte nicht lange. Trotz der Hungerrationen begannen sich bereits im Herbst 1945 neue Sportvereine zu bilden. Der aus der Gefangenschaft zurückgekehrte Heinz Karger rief alle Vertreter der in Höchst betriebenen Sportarten zur Bildung einer Sportgemeinschaft auf.

Auch die Schwimmer schlossen sich der Sportgemeinschaft an. Die Schwimmabteilung stand unter der Leitung von Wilhelm Dinges, ehemals Höchster Schwimmvereinigung und Ernst Kunze, früher Schwimmsportverein. An schwimmsportliche Betätigung war allerdings noch nicht zu denken, da die Gewässer von Nidda und Main für jeden Badebetrieb gesperrt waren. Außerdem verhinderte die mangelnde Lebensmittelversorgung in diesem Jahr eine konsequente sportliche Tätigkeit.

1947 - 1948

1947 wurde das Vereinsbad an der Nidda endlich wieder für den Schwimmsport freigegeben. Die Leitung der Schwimmabteilung innerhalb der Sportgemeinschaft Höchst sah ein, dass sie, um die gesteckten schwimmsportlichen Ziele zu erreichen, sich von der Sportgemeinschaft lösen musste. Den diesbezüglichen Beschluss fasste eine Generalversammlung 1948 im Vereinslokal "Zum Bären". Die Bisherige Schwimmabteilung der Sportgemeinschaft Höchst erhielt den Namen "Höchster Schwimmverein 1893" und die Vereinsfarben Blau-Orange. Ein Jahr später wurde der Verein in das Vereinsregister neu eingetragen. Als 1. Vorsitzender amtierte Erich Kunze, den nach kurzer Zeit Rudolf Lendle ablöste.

Viel Arbeit war im Vereinsbad an der Nidda zu erledigen. Eine Sprengbombe hatte das Vereinshaus knapp verfehlt und ein tiefes Loch in den Rasen gerissen. Die Beschädigungen waren dementsprechend beträchtlich. Sportgeräte und Werkzeuge waren durch Plünderungen verlorengegangen und die Einfassung des Schwimmbeckens durch die lange Zeit ohne Wartung beschädigt. Die Startbrücken waren beschädigt und wegen des damaligen Brennstoffmangels große Teile der Holzverkleidungen gestohlen. Da das Vereinsvermögen von ehemals 6000 Reichsmark der Währungsreform zum Opfer gefallen war, fehlte selbst für die nötigsten Reparaturen das Geld. Aber dank der Opferbereitschaft vieler Mitglieder und einem Darlehen der Toto-Gesellschaft war es möglich, das Vereinsbad sehr schnell wieder in einen sportgerechten Zustand zu bringen.

1949

Aufbau der unteren Startbrücke aus Beton und Errichtung von zwei Nichtschwimmerbecken aus Holz.

Bau des Nichtschwimmerbeckens
Bau des Nichtschwimmerbeckens
Beckenbau
Beckenbau
Beckenbau
Beckenbau

 

1950 - 1952

Aufbau der oberen, 2.20 m breiten Startbrücke aus Beton, für Übergang und Start geteilt; mit einem doppelten Eisengeländer sowie zwei Wendewänden aus Holz und Wendestangen.

1951

60 m Betonwand an der Südseite und 26 m der alten Mauer auf der Nordseite des Schwimmbeckens wurden abgerissen und durch eine neue Stützwand mit Einstiegsleitern ersetzt. An der südlichen Mauer wurde ein 1 m breiter Betonstreifen auf 50 m Länge gelegt. Das Vereinshaus wurde um 65 cm gehoben, die alten Pfeiler aufgemauert und die so entstandene Räumlichkeiten von 130 m² in zwei Hälften geteilt. 30 cm Grund wurden unter dem Haus ausgehoben, der Boden betoniert und der ganze Raum ummauert. Dadurch wurden Umkleideräume für Mädchen und Jungen geschaffen.

Beckenbau
Beckenbau
Beckenbau
Bau der Startbrücke
Pause beim Beckenbau
Pause beim Beckenbau

 

1953

Die letzten 24 m der Mauer auf der Nordseite des Schwimmbeckens verschwanden. Eine neue Wand, an der schon bestehenden Wand angepasst, entstand. Im gesamten Bad wurden Sitzbänke errichtet, und es wurden wieder Fahrradständer aufgestellt. Um den Wiederaufbau des Vereinsbades machten sich in dieser Zeit hauptsächlich die Mitglieder Rudolf Lendle, Schachner, Kurt Eigenbrodt sen. und jun., Hans Schwab, Heinz Schön, Hochheimer verdient. Ein Meilenstein der Geschichte des Höchster Schwimmvereins war das 60jährige Jubiläum im Jahre 1953, bei dem der damalige Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt Walter Kolb anwesend war und das zugleich einen vorläufigen Abschluss des Badwiederaufbaues bildete.

1954

1954 übernahm Jupp Bubenheim den 1. Vorsitz von Kurt Eigenbrodt jun. und bekleidete dieses Amt über zwei Jahrzehnte. 1953 bis 1963 fanden internationale Begegnungen mit dänischen, schwedischen, holländischen, tschechischen und englischen Schwimmsportfreunden statt, an denen der Höchster Schwimmverein mit wechselndem Erfolg teilnahm. Auch wurden dem Verein in dieser Zeit große Schwimmveranstaltungen übertragen.

Zwei Hessische Meisterschaften, Hessische Jugendmeisterschaften, mehrere Bezirksmeisterschaften und Jugendwettkämpfe wurden ausgerichtet. Bei diesen und anderen Veranstaltungen errang der Verein seit 1953 mehrere Hessische Meisterschaften im Schwimmen sowie eine Vizemeisterschaft im Wasserball. Leider war dies die letzte sportliche Glanzleistung der Wasserballmannschaft, da sie sich in den nächsten Jahren vollkommen auflöste.

1955 - 1960

1955 gründete unser heutiges Ehrenmitglied Bernhard Schäfer eine Abteilung Wasserspringen. Er wurde Springwart im Vorstand und begleitete dieses Amt 20 Jahre lang mit großem Erfolg. Gleichzeitig fungierte er als Trainer bis weit in die 80er Jahre. Bernhard Schäfer war noch Schüler von Ludwig Hemmer, der auch Trainer des Olympioniken Hermann Storck war. Die sportlichen Erfolge des Springwarts Bernhard Schäfer finden sich über Jahrzehnte.

Er war sechsmal Deutscher Seniorenmeister und mehrfacher Vizemeister. Er wurde ausgezeichnet u. a. mit der goldenen Ehrennadel des Vereins und der goldenen Ehrenplakette des Deutschen Schwimmverbandes sowie dem Ehrenbrief des Landes Hessen. Unter seiner Leitung fanden jahrelang in den Sommerferien Trainingslager in Döbriach am Millstädter See statt.

1961 - 1962

Der Mitgliederbestand war großen Schwankungen unterworfen. Durch den Ausbau des städtischen Strandbades in ein Beckenbad mit Umwälzanlage, an die auch das Schwimmbecken des Höchster Schwimmvereins angeschlossen wurde, musste 1961 und 1962 der Sport und Badebetrieb eingestellt werden. Dankenswerterweise wurden dem Verein Badestunden im städtischen Hallenbad und im Silo-Bad der Hoechst AG für die Sportschwimmer zur Verfügung gestellt. Der aus dem Umbau resultierende Umzug war, obwohl er in der nächsten Jahren große sportliche Erfolge brachte, nicht unumstritten, da die Leistungssportler den direkten Kontakt zu den anderen Vereinsmitgliedern verloren.

1963 - 1973

Einen weiteren Höhepunkt bildete am 22./23. Juni 1963 die Ausrichtung eines Länderkampfes Deutschland gegen Großbritannien, der aus Anlass des 100jährigen Bestehens der Hoechst AG dem Höchster Schwimmverein zur Ausrichtung übertragen wurde. Hier war erstmalig auch das Fernsehen Gast des Höchster Schwimmvereins. Als sportlicher Leiter aus dieser Zeit sind uns noch Werner Bade, Heinz Bernhardt und Günther Hochheimer in bleibender Erinnerung.

Das 70jährige Bestehen des Vereins wurde 1963 mit einem großen festlichen Abend gefeiert. Bei dieser Veranstaltung zeichnete der Vorsitzende des Bezirks Mitte im Hessischen Schwimmverband einige Vorstandsmitglieder für ihre Dienste im Schwimmsport und der Vereinsarbeit mit der silbernen Ehrennadel aus. Im Einzelnen wurden ausgezeichnet: Josef Bubenheim, Hans Vester, Josef Krieger, Kurt Hedtkamp, Horst Hamann, Hermann Noll, Heinz Schön und Hans Schwab. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Heinrich Glappa, der über vier Jahrzehnte hinweg Mädchen und Jungen aus den westlichen Stadtteilen das Schwimmen beibrachte. Was er an (positiver) Jugendarbeit leistete, kann man heute kaum abschätzen.

1974

1974 begann unter der Leitung von Paul Söndgen der weitere Ausbau unseres Bades. Es entstanden ein neuer Beckenboden, neue Terrassen und neue Mauern. Der Kostenaufwand war mit 110.000.- DM für die damalige Zeit und für die Verhältnisse des Vereins enorm. Für den Ausbau leisteten eine Reihe von Mitgliedern Bürgschaften bei der Stadtsparkasse in vierstelliger Höhe. Die Namen dieser einsatzfreudigen Mitglieder seien auch heute, 20 Jahre später, nicht verschwiegen: Herbert Wilhelm, Erich und Ingrid Menge, Richard, Anni und Heribert Ackermann, Horst und Margarete Schwarze, Rudolf und Annemarie Hegenbarth, Paul Söndgen und Erhardt Kraft.

1975 - 1977

1975-1976 wurde das städtische Hallenbad Höchst umgebaut. Dies traf außer dem damaligen 1. Vorsitzenden, Jupp Bubenheim - er leitete den Seniorenschwimmkurs der VHS -, insbesondere die Leistungssportler des Höchster Schwimmvereins. So schrieb z.B. die Presse im Höchster Wochenblatt vom 28.4.77:
"In den zwei Jahren ohne Hallenbad vor der Tür hielt das Kunstspringtalent Heike Schmidt durch, obwohl da ihr Taschengeld für die Fahrten zum Training nach Sachsenhausen und Steinbach draufging. Der Lohn: Sie darf schon bei den Frauen auf süddeutscher Ebene mitspringen."

Gleichzeitig machte der damals 13 jährige Uwe Kraft von sich reden. Der Nachwuchsschwimmer war in seiner Altersklasse Bester des Hessischen Schwimmverbandes. 1977 hielt er sich u. a. im Rahmen eines Trainingslagers in den USA auf, wo er auf Vergleichswettkämpfen beste Ergebnisse erzielte. Er war wohl das zweitgrößte Talent des Vereins nach Stefan Wenz, der als 12jähriger noch für den Höchster Schwimmverein startete. Nach örtlichen Veränderungen, Stefan Wenz studierte in Bonn, gelang ihm der große Sprung, und er startete bei den Olympischen Sommerspielen in Montreal im 400- und 1500-m-Freistilrennen. Leider waren dies jedoch die Ausnahmen.

1975 übernahm dann Walter Alt den Vorstandsposten des Springwartes und bildete mit Bernhard Schäfer zugleich auch ein Trainerteam.

1977 bildete sich auf Initiative von mehreren Mitgliedern eine Tauchabteilung. Es fanden sich dort auch ehemalige aktive Schwimmer wieder. Die Herausforderung des Flossenschwimmens ergriff auch Uwe Kraft, und er konnte sich in kürzester Zeit Deutscher Jahrgangsvizemeister nennen. Leider konnte diese Art Leistungssport wegen der immensen Materialkosten nicht lange betrieben werden, und die Tauchabteilung legte fortan ihr Gewicht in den Bereich Tauchausbildung. Sowohl durch intensives Konditionstraining auf den Bahnen und Gerätetraining in der Sprunggrube des städtischen Hallenbades sowie beim Sicherheitstraining im Tauchturm der Feuerwehr bereiteten sich Taucher aller Altersstufen auf den ersten Tauchgang im "richtigen Gewässer" vor.

1978 -1980

1978 richtete die Springabteilung die Hessischen Jugendmeisterschaften und 1979 die Hessischen Meisterschaften im Kunstspringen aus, bei der man sehr erfolgreich war. Bernhard Schäfer größter Erfolg als Trainer war 1979, als Heike Schmidt Deutscher Jugendvizemeisterin wurde. Mit den Aktiven Helga Frankenfeld, Gisela Römer, Angelika Ruschik, Birgit Friedl, Walter Alt, Heike Schmidt, Isolde Zehme, Thomas Vogt, Karl-Heinz Molte, Georg Riede und Iris Karl errang man insgesamt 30 (!) hessische und süddeutsche Meistertitel sowie eine Deutsche Jugendmeisterschaft und eine Vizemeisterschaft.

1981 - 1982

Waren es 1961/62 noch Unkenrufe: Bedingt durch die räumlichen Veränderungen - die Leistungsschwimmer waren zum Training zwischenzeitlich vollständig aus dem Vereinsbad in wärmere Bäder ausgezogen, was auch durch höhere Anforderungen notwendig geworden war - dem Nachwuchs aber, sprich den kleinen Schwimmanfängern, fehlte das große Vorbild. Zwar gehörten 1981 Nicki Breukel und vier weitere Schwimmer noch zu den Schnellsten auf Landesebene, als jedoch 1982 im Zuge von Veränderungen innerhalb der Startgemeinschaft Frankfurt zwei Höchster Trainer im Unfrieden ausschieden, kam es zu einem Knick im Bereich Leistungsschwimmen. Viele Aktive gaben den Schwimmsport auf oder wechselten den Verein.

Zu Beginn der 80er Jahre wurden erstmals richtige Springkurse für Kinder über die Medien angeboten und von Heike Schmidt und Pia Kopp mit großem Anklang durchgeführt. 1982 wurde Karl-Heinz Nolte als 1. "Höchster" in der Vereinsgeschichte Deutscher Jugendmeister im Turmspringen. Zwei Jahre später errang der Koreaner Myoung Lee den zweiten Deutschen Jugendtitel für den Höchster Schwimmverein. Mittlerweile war die Springerschule des Höchster Schwimmvereins die größte in Hessen und wurde weiter gestärkt, als Ulrich Reff, der gleichzeitig als Bundesstützpunkttrainer aktiv war, die Trainergemeinschaft des Höchster Schwimmvereins verstärkte.

1983 - 1984

Die theoretischen Kenntnisse in den Bereichen Medizin, Physik und Technik wurden immer wieder aufgefrischt und erweitert. Praktisch wurde das neue Können bei vielen Tauchfahrten ins In- und Ausland angewendet. Ein besonderes Ereignis war der Gewinn des ersten Preises für das schönste Vereinsemblem beim traditionsreichen Bad Kreuznacher Fackelschwimmen 1983. Auch bei den vielen Vereinsaktivitäten waren die Taucher bald nicht mehr wegzudenken. Genannt seien hier nur das Schnuppertauchen beim Kinderfest und das jährliche "Anschruppen" im Vereinsbad. Aus dem Schnuppertauchen erwuchs mittlerweile eine "Minitauchergruppe", in der schon Kinder die Grundlagen des Tauchens kennenlernen.

1985

Die sportlichen Erfolge von Karl-Heinz Nolte setzten sich fort. So wurde er 1985 Deutscher Juniorenmeister und nahm erfolgreich an den internationalen Springmeisterschaften in Bozen teil. Ebenfalls erfolgreich waren Sven Sacki, Felicia Willich und Nicki Morgner, die bei den Sichtungswettkämpfen des Deutschen Schwimmverbandes 1. bis 3. Plätze belegten.

1986

1986 wurde Karl-Heinz Nolte in die B-Nationalmannschaft und Sven Sacki in die Jugendnationalmannschaft berufen.

1987

1987 richtete der Höchster Schwimmverein die Deutschen Meisterschaften im Kunst- und Turmspringen im Stadionbad aus. Unter den Anfeuerungsrufen des heimischen Publikums errang Karl-Heinz Nolte den Deutschen Vizemeistertitel vom Turm. Trotz dieses hervorragenden Ergebnisses verfehlte er knapp die Nominierung zur Europameisterschaft.

1988

1988 nahm die Springabteilung mit Karl-Heinz Nolte, Sven Sacki, Niki Morgner, Felicia und Saskia Willich an 18 verschiedenen Wettkämpfen teil. Vier Springer erhielten Berufungen in die verschiedenen Nationalmannschaften.

1989

Sven Sacki wurde 1989 zweifacher Deutscher Jugendmeister, Felicia Willich und Alex Michel Deutsche Jugendvizemeister. Es war daher kein Wunder, das daraufhin der Höchster Schwimmverein erstmals mit seinen Springerinnen Deutscher Mannschaftsmeister der weiblichen Jugend und Mannschaftsvizemeister mit der Gesamtjugendmannschaft wurde.

Von 1989-1993 fanden unter der Leitung von dem 2. Vorsitzenden Siegfried Schaffer umfangreiche Renovierungsarbeiten am Vereinsheim statt. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoß wurden zu einem großen Gemeinschaftsraum umgestaltet. Eine Zentralheizung und Toiletten wurden eingebaut, so dass seitdem auch im Winter eine Nutzung möglich ist. Weiterhin wurde das Dach neu eingedeckt, da es im Laufe der Zeit undicht geworden war.

Eine große Erleichterung wurde hier erzielt, als 1989 durch die Förderung des Hessischen Sozialministeriums ein VW-Bus angeschafft werden konnte, der hauptsächlich in der fachlichen und überfachlichen Jugendarbeit eingesetzt wird.

1990 - 1992

Ab 1990 verstärkte der Mannheimer Jimmy Jentsch die Herrenmannschaft, und man errang die erste Deutsche Mannschaftvizemeisterschaft für den Höchster Schwimmverein. Gleichzeitig erkämpfte er sich einen Platz in der Nationalmannschaft. Im gleichen Jahr gelang es dem Vereinsvorstand, veranlasst durch die bundesweiten guten Kritiken für die hervorragende Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften der Wasserspringer im Frankfurter Stadionbad, eine weitere Großveranstaltung nach Frankfurt zu holen.

250 Aktive, Trainer und Funktionäre aus 21 Nationen folgten der Einladung zur Jugendeuropameisterschaft im Kunst- und Turmspringen im Juli 1990. Parallel wurde ein internationales Jugendlager für 200 Jugendliche mit gesondertem Programm angeboten. Mit über 100 Helfern konnte der Höchster Schwimmverein in Zusammenarbeit mit der Olympische Sommerspiele Frankfurt GmbH, dem Sport- und Badeamt Frankfurt, der Stadion GmbH und dem Deutschen Schwimmverband ein guter Ausrichter sein. Die Abschlussparty im Römer mit 550 Personen und einer Riesendisco im Kellergewölbe war der gelungene Höhepunkt dieser Jugendeuropameisterschaft.

1993 - 1996

Nach 100 Jahren hat sich der Höchster Schwimmverein zu einem modernen Großverein mit ca. 1500 Mitgliedern entwickelt. Tausende von Kindern erlernten in dem Verein das Schwimmen und konnten teilweise auch in den verschiedenen Wassersportarten an den Leistungssport herangeführt werden.

1997 - 1998

Das Vereinsbad wird gründlich modernisiert. Größtmögliche Umweltverträglichkeit war eines der erklärten Ziele bei der Planung des neuen Vereinsbades. Zuschüsse der Stadt Frankfurt a. M., des Landes Hessen und des Landessportbundes machten es möglich, dass der Neubau diesem Ziel gerecht werden kann. Modernste Technik sorgt im neuen Bad für eine gelungene Verbindung von Freizeitbedürfnissen und zeitgemäßer Umweltverantwortung. Ein neuer Vereinsbus steht für Fahrten zu Wettkämpfen, Ausbildungskursen oder Freizeitveranstaltungen zur Verfügung.

1999

Detlef Harz und Andreas Fischer übernehmen von Bernd Friedrich die Redaktion des Wasserspritzer. Bernd Friedrich hatte sich seit 1994 für den Wasserspritzer verantwortlich gezeigt.

2000

Klaus Stadler und Rainer Haupt werden als stellv. Vorsitzende gewählt und lösen Jochen Wiechula und Peter Schwab ab. Der HöSV geht am 1. März mit einer eigenen Website online, die von Gregor Gerlach betreut wird.

Die erste Website des HöSV, ein Screenshot aus 2001
Die erste Website des HöSV

 

2001

Helene Mischke wird zur stellv. Vorsitzende und als erste Frau in den Vorstand gewählt. Das Schwimmerbecken hat einen ca. 30 Meter langen Riss im Boden, der aber Dicht ist. Patrick Langbecker bewirtschaftet die Getränkeausgabe.

2002

Helene Mischke wird zur 1. Vorsitzende gewählt und löst Thomas Rockstroh ab, der aus beruflichen Gründen das Amt nicht mehr weiterführen kann. Ungereimtheiten mit den Verantwortlichen des Frankfurt Marathon veranlassten den HöSV nach 5jähriger Teilnahme dazu, die Betreuung eines Streckenabschnitts nicht mehr zu übernehmen. Hans Springer bewirtschaftet die Getränkeausgabe.

2003

Sigrid Schwarzer löst Anica Rockstroh als Schatzmeisterin ab. Holger Knobloch wird als stellv. Vorsitzender in den Vorstand gewählt. Familie Pennewitz übernimmt die Bewirtschaftung der Getränkeausgabe. Die Website bekommt im Oktober ein neues Design. Werbebanner und die Partnerschaft mit einem Online-Shop tragen nun zur Kostendeckung der Website bei.

Website des HöSV, Design 2003, Screenshot aus 2009
Website des HöSV, Design 2003

 

Der Wasserspritzer wird mit Ausgabe 2/2003 „digital" und steht als PDF-Datei zum Herunterladen auf der Website bereit.

2004

Am 03. Februar 2004 geht das HöSV Diskussionsforum im Internet online. Martin Bekk erstellt eine Bildergalerie im Internet, die ausschließlich registrierten HöSV-Mitgliedern zur Verfügung steht.

Stefan Mümpfer und Astrid Scherf übernehmen die Redaktion Wasserspritzer von Detlef Harz und Andreas Fischer, die aus beruflichen Gründen ihre Arbeit nicht mehr fortführen konnten.

Klaus Stadler steht aus beruflichen Gründen nicht mehr für das Amt als stellv. Vorsitzender zur Verfügung. Bettina Emanuel und Manfred Bimmerlein werden als stellv. Vorsitzende in den Vorstand gewählt. Manfred Bimmerlein muß aber sein Amt wieder abgeben, weil die Satzung der HöSV nur drei stellv. Vorsitzende vorsieht. Herbert Wilhelm wird zum Schatzmeister gewählt und löst Sigrid Schwarzer ab.

Am 04. September 2004 fand erstmalig im Vereinsbad ***Salsa unter Sternen*** statt. Die Veranstaltung wird federführend von Manfred Bimmerlein organisiert.

2005

Holger Knobloch wird zum 1. Vorsitzenden gewählt und löst Helene Mischke ab. Als Nachfolger von Holger Knobloch wird Thomas Rockstroh zum stellv. Vorsitzenden gewählt.

Am 26. März 2005 begann der Bau des Beachspielfeldes, der von Gregor Gerlach initiiert wurde. Der „große Sandkasten“ wurde komplett von ihm geplant und mit vielen freiwilligen Helfern und schwerem Gerät realisiert. Die Genehmigung zum Bau verknüpfte der Vorstand mit der Bedingung, die Teilnahme des HöSV am Höchster Altstadtfest der Vereine zu organisieren. Gregor Gerlach mobilisierte viele Helfer für die zweitägige Veranstaltung in der Höchster Altstadt. Und so kam es, dass nach 5 Jahren Abwesenheit der HöSV wieder mit zwei Verkaufsständen am traditionellen Altstadtfest der Vereine teilnahm. Die Finanzierung des Beachspielfeldes wurde über einen Förderbeitrag der Firma Infraserv GmbH, öffentlichen Zuschüssen und dem Erlös durch die Teilnahme am Altstadtfest komplett gedeckt. Der Bau wurde pünktlich zur Saisoneröffnung 2005 beendet.

Das Volleyballfeld in 2002
Volleyballfeld in 2002
Bau des Beachspielfeldes
Bau des Beachspielfeldes
Beachspielfeld in 2005
Beachspielfeld in 2005

 

Zur Ausgabe 2/2005 übernimmt Gregor Gerlach die Redaktion Wasserspritzer. ***Salsa unter Sternen*** fand wieder, unter Leitung von Manfred Bimmerlein, im Vereinsbad statt. Die Vereinsausweise werden im Vierfarbdruck hergestellt. Der HöSV bekommt den ehemaligen Eingangs- und Umkleidebereich des alten Tillybades als Nutzfläche zugeteilt.

2006

Der HöSV geht mit der Turngemeinde Höchst 1847 e.V. eine Kooperation. Mitglieder beider Vereine können nun verschiedene Sportangebote des Partnervereins nutzen. Auf der Website wird seit Januar Werbung eines großen Suchmaschinenbetreibers geschaltet, die zur Finanzierung der Internetseite beitragen soll. Familie Bronte übernimmt die Bewirtschaftung der Getränkeausgabe.

Gregor Gerlach organisierte wieder die Teilnahme des HöSV beim Schlossfest. Im Rahmen des Höchster Schlossfestes nimmt der HöSV erstmalig an der Eröffnungsfeier im Bolongaropark teil. Auch am Altstadtfest der Vereine, das diesmal überwiegend am neu gestalteten Mainufer vor den Schlossmauern stattfindet, war der HöSV wieder mit großen Verkaufsständen und vielen Helfern vertreten.

Mit geschmückten Umzugswagen und vielen Mitläufern mit „Wasserbomben“ nimmt der HöSV, unter der Leitung von Bettina Emanuel, an der 1. Höchster Laaf-Paraad teil, die im Rahmen des Schlossfestes stattfand.

Der HöSV bei der Laaf-Paraad 2006
Der HöSV bei der Laaf-Paraad 2006

 

Unterwasserrugby wird als weitere Breitensportsparte eingeführt. ***Salsa unter Sternen*** fand wieder im Vereinsbad unter der Leitung von Manfred Bimmerlein statt. Die Gästekarten werden im Vierfarbdruck hergestellt. Der ehemalige Umkleidebereich des alten Tillybades wird umgebaut und dient dem HöSV als Lagerraum. Der Vereinsbus wird neu lackiert und erhält eine dunkelblaue Farbe.

2007

Gregor Gerlach organisierte wieder die Teilnahme an Eröffnungsfeier und Altstadtfest der Vereine im Rahmen des Höchster Schlossfestes. Die Eröffnungsfeier viel buchstäblich ins Wasser. Ein schweres Unwetter entlud seine Kräfte über Höchst. Zum Altstadtfest wurden diesmal die Verkaufsstände auf der Schlossterrasse aufgebaut. Hier wurde schon am Freitagabend die Bewirtung zu einer Theaterveranstaltung übernommen.

Ein Rohrbruch am Schwimmerbecken legte kurzzeitig den Badebetrieb still, da das Wasser nicht gefiltert werden konnte.

Suche nach dem Loch
Suche nach dem Loch
Der Übertäter
Der Übertäter

 

Am 25. August 2007 stellte der HöSV für den 1. Kindertriathlon der SG Nied, dass Schwimmerbecken für den Wettkampf zur Verfügung. Der Vereinsbus wird neu beschriftet.

2008

Die Teilnahme an Eröffnungsfeier und Altstadtfest der Vereine, im Rahmen des Höchster Schlossfestes, wurde wieder von Gregor Gerlach organisiert. Der HöSV war beim Altstadtfest wieder mit zwei Verkaufsständen auf der Schlossterrasse vertreten und bewirtete schon am Freitagabend, zu einer Theaterveranstaltung, die Gäste.

Das Sommerfest musste abgesagt werden, da sich nicht ausreichend Helfer zur Durchführung fanden. ***Salsa unter Sternen*** fand wieder unter der Leitung von Manfred Bimmerlein im Vereinsbad statt. Der HöSV stellte für den 2. Kindertriathlon der SG Nied wieder sein Schwimmerbecken zur Verfügung. Die Taucher bekommen Nutzfläche im ehemaligen Umkleidebereich des alten Tillybades zugeteilt, der sofort den Anforderungen entsprechend renoviert umgebaut wird. Am 31. Dezember 2008 wurde das HöSV Diskussionsforum, nach fast vier Jahren, mangels Diskussionsbeteiligung abgeschaltet und aus dem Internet genommen.

Eine umfangreiche Mitgliederbefragung mit 53 Fragen wird durchgeführt. Bis zum Jahresende erreichten den Vorstand nur 30 ausgefüllte Fragebogen.

Die Mitgliederbefragung dient zur Orientierung und Ausrichtung des HöSV im Trainings- und Freizeitbereich. Wichtig sind hierbei u.a. die Themenbereiche bzgl. der Kommunikation im Verein, des Informationsflusses und die Nutzung der Angebote sowie die Interessen und Bedürfnisse der Vereinsmitglieder. Die Ergebnisse der Befragung werden allen Mitgliedern bekannt gemacht. Alle Angaben werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Auswertung der Antworten wird vom Vorstand des HöSV durchgeführt.

Auf der Mitgliederversammlung am 08. März 2008 wurde die Satzung, aus Gründen der steuerrechtlichen Anpassung zur Einführung der Ehrenamtspauschale, angepasst.

2009

Die Badebecken im Vereinsbad sind im Januar zugefroren. Eine geschlossene Schneedecke taucht das Vereinsgelände in eine idyllische Landschaft. Am 10. Januar 2009 nutzten die Taucher das zugefrorene Schwimmerbecken für eine besondere Saisoneröffnung mit Eistauchen.

Beim Frühjahrsputz wurden die Parkplätze außerhalb des Vereinsgeländes hergerichtet. Nach dem Frühjahrsputz wurden die Beckenböden von Nicht- und Schwimmerbecken neu gestrichen.

Vom 30. Mai bis 05. Juni 2009 fand das Deutsche Turnfest in Frankfurt statt. Viele Vereinsmitglieder unterstützten die Veranstaltung als freiwillige Helfer.

Die Kinder- und Jugendabteilung renoviert ihren neuen Jugendraum, der sich nun im ehemaligen Kiosk des alten Tillybades befindet. Auch die Abteilung Tauchen zog in die neu zugeteilten Räumlichkeiten des ehemaligen Tillybades und installierte eine zeitgemäße Füllstation.

Patrick Langbecker und Iris Pajonk übernehmen die Getränkeausgabe als Pächter.

Petra Rockstroh-Bender, Anja Kleipa und Sandra Renner organisieren die Veranstaltungen Schloßfesteröffnung und Altstadtfest der Höchster Vereine.

Der Schwimmteil des 3. Nieder Kindertriathlon fand wieder im Vereinsbad mit einer Rekordbeteiligung von 175 Kindern statt. 172 erreichten das Ziel.

Im August fand wieder ***Salsa unter Sternen 2009*** unter der Leitung von Manfred Bimmerlein statt.

Bei den 12. Europa-Masters-Meisterschaften im September 2009 in Cadiz/Spanien sicherte sich Thomas Sonntag (Altersklasse 50-54) drei Goldmedaillen. Er erkämpfte sich den 1. Platz vom 1m und 3m Brett sowie von der Plattform. Susanne Beyer (Alterklasse 35-39) hat mit ihrem Sprung vom 1m Brett die Bronzemedaille für den 3. Platz erhalten.

Die Satzung wurde auf die gesetzlichen und steuerrechtlichen Veränderungen angepasst. Weiterhin wurden die gesellschaftspolitischen Veränderungen eingearbeitet, die in die Rechtsprechung eingeflossen sind. Es wurden Ergänzungen, Klarstellungen und Anpassungen in den folgenden Bereichen der Satzung notwendig. Vereinszweck, Beitragswesen, Antragsverfahren, Beschlussfassung, Handlungsfähigkeit des Vorstandes, Aufgabenverteilung, Vergütung, Schutz des Ehrenamtes, Neue Medien (Internet, E-Mail) und Vermögensanfallberechtigung.

Der Vorstand folgt nun der Empfehlung bzw. dem Beschluss der Mitgliederversammlung 2008 und 2009 und lädt zur außerordentlichen Mitgliederversammlung mit dem Tagesordnungspunkt Beschlussfassung über die neue Satzung ein.

Die für den 02. Oktober 2009 angesetzte außerordentliche Mitgliederversammlung  musste aufgrund von kurzfristig aufgetretenen Fragen, die einer juristischen Prüfung bedurften, verschoben werden.

Mit der Beschlussfassung über die neue Satzung werden mit der aufschiebenden Bedingung der Eintragung der Satzungsänderung im Vereinsregister die drei stellvertretenden Vorsitzenden in ihren Ämtern bestätigt und als 1., 2. und 3. stellvertretender Vorsitzender gewählt, damit sie für zukünftige Wahlen unterschieden werden können, was dann ja notwendig ist aufgrund der versetzten Wahlen.

2010

Norbert Hirlemann wird zum 2. stellv. Vorsitzenden gewählt und tritt an die Stelle von Rainer Haupt, der aus Zeitgründen das Amt nicht weiter ausüben kann.

Auf der Mitgliederversammlung 2010 wird angesprochen, dass die Sanitäranlage umbaut bzw. erweitert wird.

Die Auswertung der Mitgliederbefragung 2008/2009 wird im Wasserspritzer 2/2010 vorgestellt. Die zurückhaltende Beteiligung der Mitglieder an dieser Umfrage wird als Enttäuschend angesehen. Als Maßnahmen aus der Mitgliederbefragung werden für die Damen Duschen und Toiletten in der ehemaligen Werkstatt eingerichtet und eine Treppe für den besseren Einstieg in das Schwimmerbecken installiert. Ein zusätzlicher Schaukasten sowie eine Uhr werden am Vereinsgebäude angebracht.

Die BBF (BäderBetriebe Frankfurt) überlassen dem HöSV das ehemalige Wohngebäude des alten Tillybades zur Nutzung.

Ein Zaun zur Grundstücksabtrennung zum Vereinsgelände des Angelvereins Schwanheim wird aufgestellt.

Die stellv. Vorsitzende Bettina Emanuel übernimmt die Projektbetreuung zur Umgestaltung des Spielplatzbereiches.

Die umfangreich überarbeitete Satzung wurde am 20. Mai 2010in Blatt 761-777 des Amtsgerichts beim Amtsgericht Frankfurt am Main im Vereinsregister 4020 eingetragen. Diese Satzung tritt am 20. Mai 2010 in Kraft und ersetzt die Satzung in der Fassung vom 08. März 2008.

Eva Mayer Richter übernimmt als Pächterin die Getränkeausgabe im Vereinsbad. Über die Rufnummer 069-30850717 ist die Getränkeausgabe im Vereinsbad nun mit einer eigenen Rufnummer direkt erreichbar.

Erstmalig findet im Juni das Wasserspiel- und Wassersportfest im Vereinsbad statt. Es soll eine sportliche, spaßige und zum Mitmachen animierende Veranstaltung rund um das Wasser sein.

In erster Linie ist es für Vereinsmitglieder und deren Gäste gedacht. An diesem Tag stellen sich alle Abteilungen mit ihrem sportlichen Angebot vor, aber im Gegensatz zum bisherigen „Tag der offenen Tür“ sollen Vereinsmitglieder bei den verschiedenen Aktivitäten zum Mitmachen animiert werden oder einfach gesagt: Mitmachen!

Petra Rockstroh-Bender und Norbert Hirlemann organisieren die Teilnahme an der Schloßfesteröffnung im Bolongarogarten.

Petra Rockstroh-Bender und Stefan Körner organisieren die Teilnahme am Altstadtfest der Höchster Vereine.

Im August fanden der 4. Nieder Kindertriathlon und das Sommerfest 2010 im Vereinsbad statt. Auch ***Salsa unter Sternen 2010***, unter der Leitung von Manfred Bimmerlein, wurde wieder zu einer wunderschönen Veranstaltung am Beckenrand.

Die Abteilung Wasserspringen richtet am 28. und 29. August 2010 im Stadionbad Frankfurt den 1. Internationalen Rudi-Altmann-Cup aus. Die Veranstaltung ist dem am 04. Juli 2009 verstorbenen Rudi Altmann gewidmet, der als Wasserspringer-Trainer und -Kampfrichter des Gelnhäuser Schwimmvereins bundesweit bekannt war.

Aus Sicherheitsgründen musste auf dem Spielplatz ein Spielhaus entfernt werden.

Fast täglich ist ein Gastbesucher im Vereinsbad anzutreffen. Oskar, eine handzahme Krähe, die in der Nachbarschaft des Vereinsbades aufgezogen wurde und nun ihr charmantes Unwesen auf dem Vereinsgelände treibt. Neben einem ausgeprägten Drang zur Sauberkeit scheint ihr auch die Gesundheit der Vereinsmitglieder am Herzen zu liegen. Oskar flog schon mit einer Packung Zigaretten im Schnabel am Becken entlang, verfolgt vom Eigentümer der Selbigen.  

Am 03. November 2010, im 49. Stock der Frankfurter Commerzbank, stieg am Abend das große Finale der Deutschlandtour der Preisvergabe des „Grünen Bands für vorbildliche Talentförderung“. Unter 50 grünen Bändern, die der olympische Sportbund (DOSB) und die Commerzbank AG verliehen haben, erhielten auch die Wasserspringer des Höchster Schwimmvereins die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung.

2011

Die HöSV-Bildergalerie im Internet wurde geschlossen und aus dem Netz genommen. Wie schon in 2009 wurde die Bildergalerie auch in 2010 kaum benutzt. Es wurden sehr wenig neue Bilder hochgeladen und die Anzahl der eingeloggten Nutzer ließ sich an einer Hand abzählen. Der Aufwand für den Betrieb der Bildergalerie stand in keinem Verhältnis mehr zur Akzeptanz.

Eva Mayer Richter ist auch 2011 wieder Pächterin der Getränkeausgabe im Vereinsbad.

Für die kleinen Vereinsmitglieder wurde für den Spielplatz die „Festung Drachenfels“ gekauft. Die Festung ist aus einem stabilen, aber weichen Moosgummi, – ähnlich wie Schwimmbretter – so dass man auch in Badesachen gefahrenlos darin spielen kann. Die „Festung Drachenfels“ ist der Ersatz für das in 2010 aus Sicherheitsgründen entfernte Spielhaus.

Anfang Juli sorgte ein geplatzter Dichtungsring für eine kniehohe Überschwemmung im Filterhaus. Paul Franz Capek und Fritz Dvoracek konnten den in den Morgenstunden entdeckten Schaden innerhalb von vier Stunden beheben und der Badebetrieb war gerettet.

Im Rahmen des Wasserspiel- und -sport­fest fand der „Tag der offenen Tür“ am 19. Juni 2011 im Vereinsbad statt.

Am 20. August 2011 fand der Schwimmteil des 5. Nieder Kindertriathlon im Vereinsbad statt. Insgesamt nahmen 6 Startgruppen mit 182 jungen Athleten im Alter von 7 bis 13 Jahren teil.

Petra Rockstroh-Bender organisiert wieder die Teilnahme des HöSV an der Schloßfesteröffnung am 18. Juni 2011 im Bolongarogarten und die Teilnahme des HöSV am Altstadtfest der Höchster Vereine am 02. und 03. Juli 2011.

***Salsa und Sternen 2011*** fand wieder unter der Leitung von Manfred Bimmerlein am 30. Juli 2011 statt.

Das Sommerfest fand am 13. August 2011 unter der Leitung von Norbert Hirlemann statt.

Am 26. und 27. November 2011 organisierte Norbert Hirlemann die Teilnahme des HöSV am Höchster Weihnachtsmarkt.

2012

Dem Auftrag aus den letzten Mitgliederversammlungen folgend hat der Vorstand nun das Projekt Photovoltaikanlage und Umbau Toiletten und Duschen in Angriff genommen. Ein Prüfstatiker wurde beauftragt die bauliche Machbarkeit zu prüfen. Erste informelle Gespräche mit der BäderBetriebe Frankfurt GmbH sowie mit der Frankfurter Sparkasse zwecks Genehmigung und Finanzierung wurden geführt.

Auf der Mitgliederversammlung am 24. März 2012 wurde die Anträge zur Genehmigung Darlehensaufnahme für Photovoltaikanlage und Umbau Toiletten und Duschen gestellt.

Aus einer emotional geführten Diskussion wurden zwei Anträge formuliert:

  1. a) Vorratsbeschluss: Der Vorstand wird per Vorratsbeschluss ermächtigt ein Darlehen für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage aufzunehmen, wenn nach einer Wirtschaftlichkeitsprüfung sich das Projekt für den Verein rechnet. In die Wirtschaftlichkeitsprüfung sollen neben den steuerlichen Aspekten auch die Risiken Diebstahl und Vandalismus betrachtet wer­den.
  2. b) Wirtschaftlichkeitsprüfung, Kosten-Nutzen-Analyse in der nächsten Mitgliederversammlung vorstellen und dann beschließen.

Der Antrag „Vorratsbeschluss“ wurde mit 2 Gegenstimmen angenommen.

Der Antrag zur Aufnahme eines Darlehen für die Finanzierung des Umbau und der Sanierung der Toiletten und Duschen wurde mit 1 Gegenstimme angenommen.

Karl Heinz Donhauser wird einstimmig zum Schatzmeister gewählt und tritt an die Stelle von Herbert Wilhelm, der sich aus Altersgründen für eine neue Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung stellte. Herbert Wilhelm wurde vom Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt und die Mitgliederversammlung bestätigte diese Ernennung mit stehendem Beifall.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Norbert Hirlemann als 2. stellv. Vorsitzender und Thomas Rockstroh als 3. stellv. Vorsitzender wieder gewählt.

Maria Robles Monroy ist 2012 Pächterin der Getränkeausgabe im Vereinsbad.

Beim Befüllen der Badebecken vor der Badesaison muss Stadtwasser zugeführt werden, da die Quelle auf dem Vereinsgelände nicht mehr so ergiebig ist.

Im Rahmen des Wasserspiel- und -sport­fest fand der „Tag der offenen Tür“ am 02. Juni 2012 im Vereinsbad statt. Im Anschluss fand das Sommerfest 2012 unter der Leitung von Norbert Hirlemann statt.

Petra Rockstroh-Bender organisiert wieder die Teilnahme des HöSV an der Schloßfesteröffnung am 16. Juni 2012 im Bolongarogarten und die Teilnahme des HöSV am Altstadtfest der Höchster Vereine am 30.06. und 01. Juli 2012.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des 3. Internationalen Rudi-Altmann-Cup´ am 25. August 2012 übergab die Bundestrainerin Sichtung/Nachwuchs Wasserspringen Anne-Kathrin Hoffmann im Namen des Deutschen Schwimm-Verband das Qualitätssiegel „DSV Nachwuchsstützpunkt Wasserspringen“ offiziell an die Wasserspringer des Höchster Schwimmvereins.

Am 25. August 2012 fand der Schwimmteil des 6. Nieder Kindertriathlon im Vereinsbad statt.

***Salsa und Sternen 2012*** fand wieder unter der Leitung von Manfred Bimmerlein am 11. August 2012 statt.

Am 10. Dezember 2012 überraschte der Hessische Innenminister mit einer zusätzlichen Förderung durch das Land Hessen für den Umbau der Sanitäranlagen. Herr Minister Boris Rhein übergab eine Fördermittelzusage in Höhe von 50.000 Euro.

Alexandra Alt und Martha Kirchhoff sind Weltmeister im Synchronspringen vom 3m Brett Alexandra Alt (Höchster Schwimmverein 1893 e.V.) und Martha Kirchhoff (SB Bayern 07 e.V. Nürnberg) holten sich am 08. Juni 2012 bei den 14. FINA World Masters Championships in Riccione (Italien) den Weltmeistertitel im Synchronspringen vom 3m Brett. Die Abteilung Wasserspringen und alle Mitglieder des Höchster Schwimmverein 1893 e.V. sind stolz auf die Weltmeisterinnen und gratulieren zu der hervorragenden Leistung.

2013

Der zum Jahresanfang angekündigte Umbau der Sanitäranlagen muss verschoben werden. Bei der Planung im Winter 2012 ist aufgefallen, dass noch einige Genehmigungen, die bei dem vorherigen Bau nicht eingeholt wurden, fehlen. Diese müssen noch nachgeholt werden.

Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung beschloss zur Konsolidierung des Haushaltes u.a. die Eintrittspreise für die Bädernutzung und Bahnmieten für die Schwimmvereine anzuheben. Auch wenn die letzte Anhebung der Bahnmieten in 1994 erfolgte, trifft die plötzliche Ankündigung den HöSV im Umfang hart. Es wird mit einer Verdoppelung der Kosten gerechnet.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Holger Knobloch einstimmig wieder zum 1. Vorsitzenden und Bettina Emanuel einstimmig wieder zum 1. stellv. Vorsitzenden gewählt.

Nach dem Frühjahrsputz am 13. April 2013 wurde eine Reparatur an den Dehnungsfugen im Schwimmerbecken durchgeführt.

Die bisherigen nationalen Überweisungen und Lastschriften werden europaweit bis zum 1. Februar 2014 durch die neue SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschrift ersetzt. Der HöSV beginnt mit der Umstellung auf die neuen Einzugsverfahren und die Satzung muss entsprechend angepasst werden.

Horst Schauer ist Pächter der Getränkeausgabe im Vereinsbad.

Im Rahmen des Wasserspiel- und -sport­fest fand der „Tag der offenen Tür“ am 16. Juni 2013 im Vereinsbad statt.

Petra Rockstroh-Bender organisiert wieder die Teilnahme des HöSV an der Schloßfesteröffnung am 29. Juni 2013 im Bolongarogarten.

Am 24. August 2013 fand der Schwimmteil des 7. Nieder Kindertriathlon bei bestem Wettkampfwetter und 153 Starter der Jahrgänge 2000 bis 2005 im Vereinsbad statt.

***Salsa und Sternen 2013*** fand wieder unter der Leitung von Manfred Bimmerlein am 10. August 2013 statt.

Der Höchster Schwimmverein 1893 e.V. trauert um sein Ehrenmitglied, langjährigen Trainer und Förderer im Bereich Wasserspringen. Bernhard Schäfer ist am 16. Juli 2013 im Alter von 96 Jahren verstorben. Er hat die Springerschule im Höchster Schwimmverein 1893 e.V. 1955 gegründet, aufgebaut und mehrere Generationen bis in die Deutsche Spitze geführt. Neben sei­ner ehrenamtlichen Trainertätigkeit hat sich Bernhard Schäfer schon in den Siebziger und Achtziger Jahren für eine duale Karriere seiner Springerinnen und Springer eingesetzt. Er sorgte für die Teambildung innerhalb des HöSV und Hessenweit, organisierte über Jahrzehnte die Ferienfreizeit mit Trainingslager am Millstätter See, die sehr viele hes­sische Springer und Trainer wahrgenommen haben. Bis ins hohe Alter hat er noch selbst an Deutschen Masters-Meisterschaften teilgenom­men und eine Vielzahl von Medaillen ersprungen.

2014

In der Getränkeausgabe wurde im Frühjahr der Tresen rund um die Küche erweitert und die Tür für das Lager versetzt, so dass jetzt die Ausgabe der Speisen und Getränke sowie der Kuchen-, Kaffee- und Eisverkauf etwas entzerrt wird.

Ursula und Klaus Resch werden auf der Mitgliederversammlung für ihre jahrzehntelange und immer noch tatkräftige Mitarbeit im Verein und wegen herausra­gender Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt. Klaus Resch nahm die Urkunden und Auszeichnungen unter stehendem Applaus für seine Frau und sich selbst entgegen.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Holger Knobloch als 1. Vorsitzender, Norbert Hirlemann als 2. stellv. Vorsitzender, Thomas Rockstroh als 3. stellv. Vorsitzender und Karl Heinz Donhauser als Schatzmeister wieder gewählt.

Eine Satzungsänderung in Bezug auf die Änderungen zum SEPA-Lastschriftverfahren wurde einstimmig angenommen.

Der Betrag für nichtabgeleistete Arbeitsstunden wird von 10,00 € auf 15,00 € angehoben.

Um den gestiegenen Kosten für Energie und Bahnmieten für den Trainingsbetrieb gerecht zu werden, wurde eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge beschlossen. Damit der Einzug des Mitgliedsbeitrags bei Familien nicht zu einem Liquiditätsengpass führt, wird ab 2015 der Einzug zum 15. Februar und 15. Juni stattfinden.

Der HöSV hat von der Stadtentwässerung Frankfurt am Main „SEF“ zwei Defibrillatoren für das Vereinsbad geschenkt bekommen.

Eine Mitgliederbefragung zur Orientierung und Ausrichtung des HöSV im Trainings- und Freizeitbereich wurde gestartet.

***Salsa und Sternen 2014*** fand wieder unter der Leitung von Manfred Bimmerlein am 26. Juli 2014 statt.

Der für den 23. August 2014 geplante 8. Nieder Kindertriathlon kann wegen Sanierung des gesamten Sportplatzbereich der Niddakampfbahn nicht stattfinden.

Am Vereinshaus wurden auf beiden Seiten die maroden Giebelfenster erneuert.

Wasserrohrbrüche im Vereinsbad konnten durch den außerordentlichen Einsatz des Vereinsbadteams recht kostengünstig beseitigt werden. Damit sich aber der Beginn der Badesaison nicht zu sehr verzögert musste, wie auch in den zwei Jahren zuvor, Stadtwasser hinzugeführt werden. In 2014 war es besonders viel. In der Zukunft wird wohl immer Stadtwasser dazu genommen werden, weil die Quelle auf dem Vereinsgelände nicht mehr so viel hergibt, wie es in der Vergangenheit möglich war.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung am 08. November 2014 ist notwendig, weil es auf den Beschluss der Beitragserhöhung in der Jahreshauptversammlung 2014 eine Welle der Empörung gegeben hat mit Androhungen dem SEPA-Lastschrifteinzug zu widersprechen und/oder aus dem Verein auszutreten.

Am 11.Dezember 2014 besuchte eine große Delegation der Republik Südkorea Frankfurt. Die 20 köpfige Gruppe bestand aus Parlamentsmitgliedern, Vorsitzenden verschiedener Sportorganisationen, Journalisten und Mitgliedern verschiedener Parteien. In Korea möchte man die Initiativen im Bereich Sport auf eine breitere Basis stellen und ist deshalb am deut­schen Beispiel mit seinen vielen Vereinsaktivitäten interessiert. Vom Höchster Schwimmverein stellten sich Martin Jung, Klaus Resch und Horst Schauer den zahlreichen Fragen der Gäste. Nach zwei Stunden verabschie­deten sie sich die Gäste und übergaben einige typische Präsente aus der Kultur ihrer Heimat.

2015

Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung wurden in Wasserspritzer 1/2015 vorgestellt. An der Befragung nahmen 125 Vereinsmitglieder teil. Nicht alle Fragebogen waren komplett ausgefüllt worden und im Einzelfall konnte keine Aussage / Meinung des Befragten erkannt werden.

Horst Schauer wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt und übernimmt das Amt von Holger Knobloch. Andreas Weißhäupl wurde zum 1. stellv. Vorsitzenden gewählt und übernimmt das Amt von Bettina Emanuel. Martin Jung wurde zum 3. stellv. Vorsitzenden gewählt und übernimmt das Amt von Thomas Rockstroh.

Die Mitgliederversammlung beschloss einen Ausschuss „Arbeitskreis Einsparungen und Entwicklung“, der von Karin Stienemeier und Markus Müller geleitet wird.

Der Arbeitskreis Einsparungen und Entwicklung unter der Leitung von Karin Stienemeier und Markus Müller organisiert einen Aquafitness Sommerkurs im Vereinsbad mit zwei externen Trainerinnen. Im Nichtschwimmerbecken konnten sich Vereinsmitglieder bei fetziger Musik auf Trab bringen lassen.

Petra Rockstroh-Bender organisiert wieder die Teilnahme des HöSV an der Schloßfesteröffnung am 27. Juni 2015 im Bolongarogarten.

Am 22. August 2015 fand der Schwimmteil des 8. Nieder Kindertriathlon im Vereinsbad statt.

Das 10-jährige Jubiläum unseres vereinseigenen Aquajoggingangebotes wurde am 22. August 2015 im Vereinsbad gefeiert. Höhepunkte waren die erstmalige Vorstellung von Tabata (hochintensives Intervalltraining) im Freiwasser und eine sehr variationsreiche Klobürstengymnastik.

***Salsa und Sternen 2014*** fand wieder unter der Leitung von Manfred Bimmerlein am 22. August 2015 statt. Erstmalig wird eine zweite Tanzfläche angeboten.

Der erste Vereinsbrunch, organisiert vom Arbeitskreis Einsparungen und Entwicklung unter der Leitung von Karin Stienemeier und Markus Müller, fand am 06. September 2016 im Vereinsbad am Beckenrand statt. Jeder Teilnehmer bringt etwas zum Brunch mit. Es wurde probiert und eifrig zugelangt, viel gelacht, Rezepte wurden ausgetauscht und man hat sich mit neuen Leuten in geselliger Runde wohlgefühlt und Gemeinsamkeiten entdeckt.

Im Rahmen einer Feierstunde wurde am 13. November 2015 die neue Trimix-Füllstation an die Abteilung Tauchen übergeben. Mit der neuen Anlage ist der HöSV nun in der Lage, Trimix Gemische, also Sauerstoff, Helium und Stickstoff enthaltende Atemgase, herzustellen und zu füllen. Diese Gase werden in größeren Tiefen über 40 Metern benötigt, um die oben beschriebenen Gefahren des Tiefenrauschs und der Dekompressionskrankheit zu vermindert, bzw. sogar zu vermeiden.

2016

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Norbert Hirlemann als 2. stellv. Vorsitzender und  Martin Jung als 3. stellv. Vorsitzender wieder gewählt.

Martin Herda wird zum Schatzmeister gewählt und übernimmt das Amt von Karl Heinz Donhauser.

Eine Satzungsänderung zum Thema Kindeswohl, Wegfall des Wehr- und Zivildienst und aus steuerlichen Gründen wird durchgeführt.

Die Abteilungen Schwimmen und Tauchen führen umfangreiche Anpassungen an ihren Abteilungsordnungen durch.

Die Kinder- und Jugendabteilung verabschieden eine Jugendraumordnung. Yannick Burmeister wird neuer Jugendwart und übernimmt das Amt von Lea Wolf.

Die Holzfassade des Vereinshauses wurde renoviert, die Schrift im Giebelbereich erneuert und es wurden zwei Funkuhren angebracht.  Im ehemaligen Vorstandszimmer wurde eine Bibliothek eingerichtet.

Am 02. Mai 2016 wurde bei strahlendem Sonnenschein im Vereinsbad der Zuschuss über 50.000 € für den Umbau der Duschen und Toilettenanlage an die Vorstände Horst Schauer, Martin Herda und Martin Jung durch Herrn Jens-Uwe Münker vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport übergeben.

Zum 30. September 2016 legen der 3. stellv. Martin Jung und der Schatzmeister Martin Herda ihre Ämter aus persönlichen Gründen nieder. Für Martin Jung wurde bis zur Mitgliederversammlung Hans-Günter Neidel als Interimsvorstandsmitglied kooptieren. Die Aufgaben des Schatzmeisters werden  von den verbliebenen Vorstandsmitgliedern zusammen übernommen.

Die Vereinsbuchhaltung wird an eine Steuerberatung abgegeben. Diese erstellt die Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach den Vorgaben und Vorschriften der Deutschen Finanzverwaltung.

Nach Beendigung der Badesaison begannen die Umbau- und Modernisierungsarbeiten an dem Sanitärgebäude.

Um das Vereinsgelände auch außerhalb der Badesaison zu nut­zen, veranstaltet der Arbeitskreis Einsparungen und Entwicklung, unter der Leitung von Karin Stienemeier und Markus Müller, am 10. Dezember 2016 ein Adventsfeuer mit Wintergrillen und Winzerglühwein auf dem Vereinsgelände.

2017

Perfekte Bedingungen für einen Sonderkurs „Eistauchen“ am 21. Januar 2017 im Vereinsbad. Die Taucher nutzen das zugefrorene Schwimmerbecken für einen Tauchgang unter einer dicken Eisschicht. Sonnenschein und seit längerem Dauerfrost, so dass die Eisdecke tragend war, um den Sonderkurs „Eistauchen“ durchzuführen.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Horst Schauer als Vorsitzender und Andreas Weishäupl als 1. stellv. Vorsitzender wieder gewählt.

Ingo Förtsch wird zum Schatzmeister gewählt und tritt die Nachfolge von Martin Herda an, der sein Amt zum 30. September 2016 aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte.

Stephan Grüger wird zum 3. stellv. Vorsitzender gewählt und tritt die Nachfolge von Martin Jung an, der sein Amt zum 30. September 2016 aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte.

Die Abteilung Tauchen feiert ihr 40 jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass hat die Abteilung ihr Abteilungslogo erneuert.

Mit dem Tag der offenen Tür am 10. Juni 2017 wurde eine neue Rekordaufnahme von 250 neuen Mitgliedern verzeichnet. 

In einigen Bereichen des Vereinsgeländes steht nun ein freier WLAN-Zugang zur Verfügung.

Höchster Schwimmverein 1893 e.V. gewinnt Schlappekicker-Preis für Inklusionsarbeit. Der mit 1.000 € dotierte Preis  Schlappekicker-Preis der Frankfurter Rundschau zeichnet Vereine aus, die sich in besonderer Weise für die sozialen Aspekte im Sport einsetzen. Hierzu zählen beispielsweise besondere Sportangebote zur Inklusion Behinderter.

Der Höchster Schwimmverein 1893 e.V. hat, im Rahmen der von der Sparda-Bank Hessen eG ausgeschriebenen Wettbewerb „Vereint für Deinen Verein!“, ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro gewonnen. Der HöSV hatte sein Projekt „Fahrradfuhrpark für die Kindertriathlon-Gruppe“ vorgestellt. In der Kindertriathlon-Gruppe trainieren Kinder und Jugendliche im Alter von 6 – 15 Jahren. Inklusion spielt in dieser Gruppe eine wichtige Rolle, denn einige der Kinder haben verschiedene Besonderheiten.

Diese Internetseite verwendet Cookies, um die Seite für Sie benutzerfreundlicher zu gestalten. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.